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Einleitung.
dacht, weil wir uns tausendmal vorgestellt haben, wie Sie in IhrerGutmiithigkeit aufgelacht (aufgejauchzt) haben würden, wenn Sie unsin der grünen oder rothcn Stube beisammen gesehen hätten. Ja,die Welt ist eine wunderliche Einrichtung! — ES hat seine' Richtig-keit, daß wir uns, Jettchcn und ich, wie zwei trübsinnige, trübseligeMenschen, die sich immer ihrer Kälte wegen angeklagt haben, vonganzem Herzen lieb gewonnen haben, und der beste Beweis davonist wohl, daß wir jetzt mit einander sterben.
Leben Sie wohl, unsre liebe, liebe Freundin und sein Sie aufErden, wie es gar Wohl möglich ist, recht glücklich! Wir unsrer-seits wollen nichts von den Freuden dieser Welt wissen und träu-men lauter himmlische Fluren und Sonnen, in bereu Schimmer wirmit langen Flügeln an den Schultern umherwandcln werden. Adieu!Einen Kuß von mir, dem Schreiber, an Müller; er soll zuweilenmeiner gedenken, und ein rüstiger Streiter Gottes gegen den TeufelAberwitz bleiben, der die Welt in Banden hält. —
(Nachschrift von HrnriettenS Hand)
Doch wie dies alle« zugegangen,
Erzähl' ich euch zur andern Zeit,
Dazu bin ich zu eilig heut. —
Lebt wohl denn! Ihr, meine lieben Freunde, und erinnert euchin Freud' und Leid der zwei wunderlichen Menschen, die bald ihregroße Entdeckungsreise antreten werden.
Henriette.
(Abermals von Klclst'S Hand)
Gegeben in der grünen Stube den 21. November 1811.
H. v. K."
Der Schauder, den man über diesen Brief empfindet, wird nichtkleiner, wenn man den Bericht des Wirths zum Stimming und darindie Rechnung über den Rum liest, den der Unglückliche zu sich genom-men. Es war ein bittres Lächeln, das über diesem Brief schwebt.