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stehen, denke ich, was haben sie genutzt? .... Und doch, gesetzt,Rousseau hätte bei der Frage: ob die Wissenschaften den Menschenglücklicher gemacht haben, Recht, wenn er sie mit Nein beantwortet,welche seltsamen Widersprüche würden aus dieser Wahrheit folgen!Denn e« müßten viele Jahrtausende vergehn, che so viele Kenntnissegesammelt würden, als nöthig wären, cinzusehn, daß man keine ha-ben müßte. Also müßte man alle Kenntnisse vergessen, den Fehlerwieder gut zu machen, und somit finge das Elend wieder von vornan, . . . Und so mögen wir am Ende thun was wir wollen, wirthnn recht. Ja wahrlich, wenn man überlegt, daß wir ein Lebenbedürfen, um zu lernen wie wir leben müßten, daß wir selbst imTode noch nicht ahnden was der Himmel mit uns will, wenn Nie-mand den Zweck seines Daseins und seiner Bestimmung kennt, wenndie menschliche Vernunft nicht hinreicht, sich, die Seele und das Le-ben zu begreifen, wenn man seit Jahrtausenden noch zweifelt, ob esein Recht giebt — kann Gott von solchen Wesen Verantwortlichkeitfordern? Man sage nicht, daß eine Stimme im Innern uns heim-lich und deutlich anvertraue, was Recht sei. Dieselbe Stimme, diedem Christen znruft, seinem Feinde zu vergeben, ruft dem Neusee-länder zu, ihn zu braten, und mit Andacht ißt er ihn auf. Washeißt das auch, etwas Böses thnn, der Wirkung nach? Tausend-fältig verknüpft und verschlungen sind die Dinge der Welt, jedeHandlung ist die Mntter'von Millionen anderen, und oft die schlech-teste erzeugt die beste. Sage mir: wer auf dieser Erde hat schonetwas Böses gethan? etwas, das böse wäre in alle Ewigkeit fort?Was uns auch die Geschichte von Nero und Attila erzählt, so rolltdoch dieser Planet immer noch freundlich durch den Himmelsranm,und die Frühlings wiederholen sich, und die Menschen leben, genie-ßen und sterben nach wie vor. Leben, so lange die Brust sich hebt,genießen, was rundum blüht, hin und wieder etwas Gutes thun,weil das auch ein Genuß ist, arbeiten, damit man genießen und