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1 (1859) Einleitung; Die Familie Schroffenstein; Penthesilea; Amphitryon
Entstehung
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Einleitung.

wie wohl es mir thiit, einmal Jemand der mich versteht, mein In-nerstes zu öffnen .... Allerdings dreht sich mein Wesen jetzt nmeinen Hauptgedanken .... Ich hatte schon als Knabe mir den Ge-danken angeeignet, daß die Vervollkommnung der Zweck der Schöpfungwäre. Aus diesem Gedanken bildete sich nach und nach eine eigneReligion. Biwnng schien mir das einzige Ziel, das des Bestrebens,Wahrheit der einzige Reichthnm, der des Besitzes würdig ist ... .Vor kurzem wurde ich mit der kantischen Philosophie bekannt unddir muß ich jetzt daraus einen Gedanken mittheilen, indem ich nichtfürchten darf, daß er dich so tief, so schmerzhaft erschüttern wird alsmich .... Wenn alle Menschen statt der Angen grüne Gläser hät-ten, so würden sie nrtheilen müssen, die Gegenstände, welche sie da-durch erblicken, seien grün, und nie entscheiden können, ob ihr Augeihnen die Dinge zeige, wie sie sind, oder ob es nicht etwas hinzu-thne, was nicht ihnen, sondern dem Auge gehöre. So ist es mitdem Verstand. Wir können nicht entscheiden, ob das, was wir Wahr-heit nennen, wahrhaft Wahrheit ist, oder ob es uns nur so scheint.Jst's das letztere, so ist die Wahrheit, die wir hier sammeln, nachdem Tode nichts mehr, und alles Bestreben ein Eigenthnm sich zuerwerben, das uns auch in das Grab folgt, ist vergeblich . . . .Wenn die Spitze dieses Gedankens dein Herz nicht trifft, so lächlenicht Uber einen Andern, der sich tief in seinem heiligsten Innerndavon verwundet fühlt. Mein einziges, mein höchstes Ziel ist ge-sunken, und ich habe keines mehr .... Seit diese Ueberzengungvor meine Seele trat, habe ich kein Buch wieder angerührt. Ichbin unthätig in meinem Zimmer nmhergegangen, ich habe mich andas offne Fenster gesetzt, ich bin hiuansgelanfen in's Freie, eine in-nerliche Unruhe trieb mich zuletzt in Tabagien nnd Kaffeehäuser,ich habe Schauspiele und Concerte besucht, um mich zu zerstreuen,ich habe sogar, nm mich zu betäuben, eine Thorheit begangen; nnddennoch war der einzige Gedanke, den meine Seele in diesem äußern