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Wert der Philosophie : Untersucht bei Gelegenheit einer philosophischen Disputazion
Entstehung
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der Dinge, auf die Bedingungen, an wel-che die Phänomene gebunden sind, zurük-gehen. Daß die Leidenschaften, gleichStürmen in der physischen Welt, die schreit-lichstcn Verwüstungen anrichten, oft gan-ze Weltteile in Flammen sezzen, und Mil-lionen Menschen das Leben kosten, ist ge-meine Erfahrung, Was nüzzct sie, wennich die Entstehungsgeschichte der Leiden-schaften nicht kenne, nicht weis, wie dieGründe des Wollens solch eine Stärke er-reichen, daß sie alles mit sich fortreißen?Die Erziehung des Menschen im Einzelnenund Ganzen, Pädagogik und Gesezgebungblieben nur darum zurükke, weil man nochkeine festen Grundsätze zur Entwikklungder Sclenkräsre, zur Leitung der menschli-chen Gemüter kannte, die nur das Resul-tat sorgfältiger, und unparteiischer Be-obachtungen der Phönomene unsers Ge-mütes sind. Wieder ein Vorteil, denPhilosophie ihren Verehrern gewarr! in-des die gemeine und rhapsodische Erkennt-nis bei dem Gegebenen, bei den Wirkun-gen stehn bleibt, oder. blos bei der zufälli-gen Verbindung der Dinge, welche dieEinbildungskraft bewirkt, wagt der Phi-losoph einen tiefern Blikk in das geheime

Räder-