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den sein. Ihr Gebiet reicht so weit, alS-OAurdas Gebier der Vernunft; sie umfasset das 2,^.Reich der Natur und das Reich der Sit- rc.ten. — Die wichtigsten Fragen, zu denensich der menschliche Verstand erheben kann,von deren Beantwortung die Glükscligkeiteines iedcn Menschen abhängt, sind dieFragen: was— woher — und wozu istder Mensch? — Diese äuscrst wichtigenFragen von der Natur, dem Ursprünge undder Bestimmung des Menschen untersuchtdie Philosophie. Aber weit entfernt, die-se Fragen in ihrem ganzen Umfange auslö-sen, oder mit dogmatischem Stolze überGegenstände entscheiden zu wollen, dieausserhalb den Grenzen des menschlichenWissens liegen, zeigt sie viclmer, was dermenschliche Verstand begreifen kann, undwarum er nicht mehr begreifen kann; ver-läßt den unfruchtbaren Boden der eitelnSpekulation, und gründet auf das weni-ger stolze aber sichre Feld des vernünftigenGlaubens die Wahrheiten der Religion undMoral. — Um Erscheinungen und Wir-kungen zwekkmäsig anzuwenden, sie nachunsern Absichten zu leiten; um die Narurgleichsam in unsre Gewalt zu bringen,müssen wir auf die Gründe und UrsachenAs der