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2 (1853)
Entstehung
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126
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126 SScrfall der vittevl- ®icE)tung u. llebctgang jur SßotfS^ocfic-

aufführt, um erläuternde und ftttlidjc ^Betrachtungen, (Stmabmmgen,Sehren in dem fiitnbtldlidjcu ©ewattde der ©d)iilc »orjutragen: manmad)t hier in dem ©edid)tc den gortfdfritt, den die ganje @d)tt(c mitder 3eit ntadjtc, »ott dem wtffenfd)aft(td)cii ju einem practifd)=religiöfenSlbfehen. Saljer tritt aud) hto der Sidjter perföttlid) eben (o [ehr h cr =not, alö fonft in den mehr tt)iffenfdjaft(td) gehaltenen SBorträgcit derSJlinoritcn die fßcrfoncit ftd) »erbergen. Sambredft tft mit feinem eigenen3'nncrtt bei feinem 3öer!e beseitigt. ©r hatte feibft früher in dem fiin=digeu Sicttfte der SBeit gelebt, ehe er unter ©otteg ©nade ftd) dem getft=liefen geben juwandte und in den fOZiitoritcnorden tu Stegengburg aufsgenommen ward; er möd)te dag gefundene äffcil Pillen ntitthcilen undberechnet daher feine Siede auch, auf ungelehrte Seute, denen er die »telangeführten lateititfd)cti 23ibclfprüd)e forgfant erläutert. SBie gelehrtenPlnftrid) diefe Plnführungcn dem Siebter geben, fo ift er dod) ein weniggebildeter und feiner Unbildung feibft geftändiger SDtann. Sag @cdtd)tfällt itt die erften Sahrjelfnte deg 14.3al)t'bg.; man weift dieg aug einerSBenterlung (93. 2C67) darin, nach '»eldter fette jtuuft, die die oberfieSJBeighett itt ©hrifi fc&t, baubtfäd)tid) in deg Sid)terg Sagen unter denSQBeibern itt SBrabant und Skiern aufgeftanden fei, weil int SBcibe, wieder SJtinorit beifügt, weint eg ju ©ott gut wird, ihr fanfteg §erj undihr letzter SJtuth in einfältigem ©tune fdjneller die ^Begierde entjündet,dafs fie williger die SBcigheit begreift, die »om Fimmel fd)Webt, als einharter ÜSJtann, der daju ltngclettf ift. Steg fd)eiitt ftd) auf die ©cfelUfdjaft der fog. ©otteSfreunde ju begehen, die and) grauen aufitabmenund ftd) mit Stonneuf löjtern in 93erbtnduttg fetjteit; eg erinnert an dieSBriefe «fpeinricbg »ott Stördlingen an SJZargaretc (Sbttet und an dasgeben der Sldelheit gaitgciintaitn, die fo »ielctt itt fetten ßeiteit aug ihremjtlofter bei Nürnberg eitt Sroft ward, die dttrd) dag Snterdict, dag unterSudwig IV. auf dent Sande lag, rathtog waren.

SBenn diefe ©tücfe ftd) einfach auf dem ©ebiete der tm)ftifd)eit ©pe=culatton aufhalten, ohne irgend did)terifd)e Slttfprüdfe ju machen, fo gibteg wieder andere, die eine gewiffe did)terifd)e gatbe fuchett und ftd) jugewiffen poetifdjen ©attungen neigen, die in der 3cit angebaut wurden.Sal)tn würden wir den Sinticlaudianug degPllanug ab insulis (augStaffel 11141203) rechnen (fo genannt, weil hier die Statur mit denSugenden auftritt, wie umgefehrt beim ©laudian die gurte unter denSaftern), wie er »ott Heinrich »on SZeuenftadt, dem obenerwähntenSichter deg SlpoHoniug »ott Shrug, im Slnfang deg 14. 3abtl)ö. unter