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2 (1853)
Entstehung
Seite
77
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©cutfdjeS OlationafepoS.

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fte auch in anbern ©ebidjten biefer fßertobe erfdjeinen. ScrSlon, benber 3)td)ter im Slnfattg feiner ©rjähtuug beraubtet, fo lange fte ftd) umDietmarS SEBerbtttig um .König SabemetS Siod)ter 9Jiinne brebt, fälltinbeffen, fobalb er bott ba weiter fdjreitet, nod) mehr als bei Äonrab imtrojanifd)en .Kriege. Die 8 ebf)aftigfett unb ber Schwung Ijören im gort»gange auf unb ftttfen in eine lahme, breite, langweilige, bärre (Srjäf>Inngherunter. DteS liegt am Stoffe. Denn wir werben erft in eine :patrtar»d)alifd)e ©eneatogie ber Sitten DietridfS geführt, bie alte mel)rl)unbett=(übriges Sitter f>abeit, wie bie ©ralfjüter 5 unb wie nachher ©tmenridfSSlnfdjläge gegen Dietrid) beginnen, fteljt man immer beutlid)er, wie berfitappere beutfdfe Stil beit ritterlichen, twfifdjen beS SlitfaitgS bcrbrängt,wie baS freutbe ©ewaitb abgeftreift wirb, wie beS Dichters Äraft ftd)berliert. 9hnt gibt eS aber aud) im @ebid)te Wetter nichts mehr als un=gebeure Sd)tad)ten, wie im Dituret, ohne $b Q tfad)en, ohne ©injcl»fämpfe, mit einem ungeheuren Schwall unerhörter tarnen, mit bietenherjbredhenben .Klagen, obgletdj ber Sftorb nid)t fo arg tft; bann ba berDichter wegen anbcrer Sagen, auf bie er mit feiner (Srbidjtung 9Jitdftd)tnimmt, feine gelben, bie fpäter ttod) borfontmen, nicht untbrittgen barf,fo tft in all biefett Schlachten feine Sßaffe töbtlid), auf er bie Sangeweilefür bett Sefer.

©anj berwaubt tft baS in ber Sßibelitngenfirophv abgefafte ®ebid)tboit ber ^abettnafd)lad)t' JG ), baS. ©rimnt bafier (9ltl)iS unb$ropt)ili«d p. 62) betn SBerfaffet bergludjt DietridfS jufd)rcibett möchte.@S weift nod) etwas näher auf bie SOianter beS Dtturel, obwohl in bei»ben ©ebidjten, in ber glttd)t ttod) entfd)iebcner als hiev, bcr fdjwi'tlfiigeSion bermteben tft. Sfudj bteS SBerf ift in ber Slbfaffung, in ber wir eSbefttjen, beut 14. 3af)rh. ungehörig, weift aber ebenfalls auf eine ältereDuelle, unb berrätl) in betn SSortreten beS Dichters, in feinen .Klagenüber bie gefd)Wunbene 3«d)t, SJiitbe unb ©l) re / üöw baS l)errfd)enbe Sa»fter unb bie berberbte Sttgenb, baS 13. 3al)rl). Der fflortrag ift überallbei jwar entfejjlicher Seere unb @cwöt)nlid)feit anfprud)boll. Der Dichterbetrachtet feine (Srjäfjtuug feben Slugenblicf; eS ift als ob er bte Slttf»merffamfeit fpornen wollte; er warnt ben Sefer auSbrüdtid), ftd) nichtbon ber Sangenwetle übermannen ju laffcn, er swingt ftd) jur SBcwe»guitg, unb wenn er eine neue üffiettbung, eilten neuen 9ietm ober ®e»bauten hat, fo weif er bamtt gan; eigen fdjönjutfmn, obwohl nid)t leichtfonft fo biel ©ebanfenarmut unb fo biete glicfereien gefunben werben.

96) 3u bet Sammlung bon bon bet )5ageu unb )|}rimtfler.