Druckschrift 
3 (1853)
Entstehung
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426
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©intritt beb blunfidfroif'terb bei neueren Seit.

9)Jutter Sutta [jat [)ier eine SGBcrf)felfIagc mit bem (Sbor, bie Bortrefftidjtft. (Sin 3"-'ifd)enfpiet fdfieft biefeu Stet, titbem Stbemid beit Saffianben gurten ij3tetd gibt, bie bann im 4. Sntenne 5 jo ifjren 3)o(d) fdpnie»beit, in einer ©eene, bie an bie ©bafefpearfdje Se^anbtung Bon dpeien=feenen erinnert. 3m 3. 91 cte wirb ber Stnftifter Bon @etad 9Jiorb, Sri»tud, bet 9iad)e ber 3u(ta geopfert: eine neue mit ipaptittait gar nidit ju*famntenf)ängenbebpaitbtung. 2)ie©ceiie, wo ber trotzigeSütud bem rad)»gierigen SBeibe gegenüber tft, tft für ©rppbö ^ßinfef, t«o fein poetifd)er(Seift Borbred)en fann, nur baf und and) ba bad audgetiffene bperj bebSeitab beb ©d)teditd)en ju Biet fdjeint. Äattm bött man nod) iit btefent3. Stete, baf fßapiniait gebraudf werben fott, ben Srubermorb beb S3af=ft an ju Berttjeibigen. fiter feiert bad ©tüd erft ju btefent fiauptd)arafterjuriid, ber bann tu beit testen Steten, lieber atb bem Unredjt bab Söortju reuen, feinen unb feiited ©o^neb 2wb erbutbet. 2ßtt i»ollen biebeiben fteiiten greubeit» unb ©iitgfpiete SDfajuma unb fßiaftud (1653)übergeben unb junadft (Sarbeitio unb (Setinba nennen. Sieb ©tüdfielet in einem getniffen jweiten Stange in (Srppbd eigener Siuftdjt,weit nid)t t)eroifd)e ißerfoiteii bariit fpteten, weit eb eineb jener bürget»Itd)en ©djaufpiete ift, bie ben I)oI)en 4totl;urn ber Siebe nid)t juttefen.Stub bau ©runbe, baf ftd) ©rppbiud ()iet me^r ber gemeinen Stebenätjert, ift unb bied ©tüd anfpredjenber, er fetbft f)iett eb barunt wat)t»fd)eiit[td) geringer. Äein ©tüd Berrdtt) ben Stnfanger fo feljr atb btefed,feiiteb teift ben SReifier fo fetfr afynen. 2)en elften Stet füCtt bie fofgenbe(Srjät)[ung (Satbeniod Bon feinem eigenen ©d)idfate. (Sarbeitio ift eiltrauffüd)tiger fReputationöbetb bet 3^* unb liebt Dtpmptcit, ein SBeibBoit fd)ön georbnetent wetbtidjem Sfiarafter. ©ie wirb ttjiu feiltet freienSauft Wegen Berfagt, ba eben btefe Siebe feilte Sitten ju mitbern anftng.(Sineb Slbenbb trifft if)tt it)r Sruber Bor bemfianfe, reijt ibtt, regt feinenalten 9tauf|tnn auf unb wirb im 3weifampf getroffen. (Sr erfott ftd)aber unb ift nun für bie ÜBerbinbung feiner ©djwefter mit (Satbetiio.(Sb gefdjiefjt aber, baf ein aitberer Bewerber, Söfanber, in Dtpmpiend©d)tafgemad) fd)(etd)t; fte fiätt iljn im ©d)ted für (Sarbeitio, bieferaber, ben bie ©ad)e oerbrteft, beweift, baf er biefen ©d)titt itidjt ge»tfiau, unb ftettt fo Dtpmpien btob, bie nun bem Bortretenben Spfanberbie 4paitD »erfpridjt; attb tEro| über (Sarbettiob Sludfdfag will fte beitBerbaftett ©efäfjrber ifjrer (St)re nehmen. Stttein eb gelingt eine 93er=ftänbigung, bie Siebettben geboren ftd) wieber an, ba wirb (Satbenioabgerufen ju feinem ÜBater. ©eine 33rtefe an Dlpmpia geben oertoren,fte batt ifjti für treutob uitb fjeiratljet ben Spfanber. (Sarbeitio fjört,