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Sinti'itt bei JlunftdjavaftcvS bet neueren 3eü*
für uns ift Spee’S italienifdje Sd)ule. Stuf biefe fiel er, wie Sdjetn,fdjon »or beit s f egitijjettt itnb ®raunfd)Weigern; feine tänbefnbe uubfiingenbe Ißoefte ift and) mir eine Spielart ooit biefer, unb wir Werbenfogleid) feljen, wie beibe ftd) iljnt bielfad) nafjertt. 21m ©ttbe ber Sruf)=nad)tiga(l l)at er eine Dfetlje bon geiftlidjeit ©flogen, wo ber IfmtnltfdjeSternenljirt, ber 9)totib, flagenb, unb anbere Ritten im geiftlidjenäßettgefange etfernb auftreteu, unb wo ©fjtiftuS wie bei Salbe als3)apf)niS befangen wirb. 3talienifd)er Sdjwulft getjt ()ier breit ein:bie frommen Wirten Ijabeu j. 23. feldje Siebcdglut jit it)rem 3efuS im.Sperren, bajj fte bie 9?ad)barn einlaben, tl)r geuer unb Äoffen bet ipetigu [polen. SluSbrüdlid) erwähnt er and) bie „©letdjniffe unb ©oitccp =ten," gebraud)t alfo biefett SluSbrud für eine Sad)e, bie in ber @e=fd)id)te ber italienifdjeit 2)td)tung biefer 3 g it eu berüdjtigt genug ift, unbbie er fiel) aujueignen fud)t.
2)aS Umftdjgrcifeu beS ©elftes, ber ftd) l)ter in gönn unb StoffenauSfpridjt, läßt ftd) in ber geifllidjett S)id)tuitg an ben »erfdjiebenftenDrten nadjweifeu, wo offenbar aud) feine ©ittflüffe Spee’S aitjune^menfinb. Martin Sriudart, Pfarrer in ©ilenburg, feinem ©eburtSorte,(1585—1649), ben wir als einen rol)eit 2)ramatifer fd)oit fenneit, magltuS bie Sieilje ber protefiantifdjen Steberbidjter eröffnen, bereit ©cfängebtefen neuen ©fjarafter anneljmen. Unter feinen Siebern felilt eS nid)tan foldjen, bie ben f)erfömnt(td)en firdfidjen Sott tragen, bie mclpreritaber täitbelu in bem weltlidpeu Stile wie juerft bie Sieber jettet Sonauerunb Nicolai, für beffett „SWorgenftern" Dündart and) auSbrüdltd) feineSewuuberung auSfpridjt. 2Btr feinten auf er einzelnen ausgewogenenSiebern »oit tlpni nur bie „©atednSmuöwoIjltljateu unb Sated)iSmuS=lieber" (Seipj. 1645). Sdjoit bie SßerSntafje, bie Slcroftidjeit in benStropljeuanfängen erinnern an jenes Sieb »ott Nicolai jurüd; bie blofe@tntl)eilung in „©efefj*, ©laubenS», @ebet= unb anbere Ä lein ob teilber auSerwplten jtinber ©oiteS", bie ctpntologifdjen Spielereien mitbem 9ltng tu Sltndart’S Manien, bie im Spalte mehrerer Sieber unbeben and) in jener ©intlpeilung öortrcteu, anbere 3Bort= unb 3feitmtdnbeleten, bie „geiftfreubigett" anapäflifdjeit SJfafe unb SfnbereS jeigcitan, wie l)ter bie ©infalt uub ungefudjte SBürbe beS alten Siebes berlorettgel)t. 3m Spalte begegnen bann jene geiftlpett Deutungen Pott Stet*nett unb Slunten, jene Sergleidjttngen ©IjttftS halb mit Sonne uttbSternen, halb mit einem Seibenwürmlein, baS „mefjr als Seibe"fpinnt,jette gewagten Seitennungen, bie i£>tt j. 93. nid)t fdpettett einen „3imgfetn=Ijelb" jit pißen, jenes 23i(b baS ifu als Sräutigant barftellt, unb was