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3 (1853)
Entstehung
Seite
278
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278 (Sintritt bcS Äxmflc^avaftevS der neueren 3cit.

v

frucf>t6ringeubeu ©efellfcljaft, in den iljr gewidmeten rteberfepungenfeiner Stomanc; da ftd) Sllled dagegen auflehnte, 50g er bamit jurücf,wad feine goitj gemöl)nltd)e ©elehrteneigenfdjaft ift; and) felgte @r felbfteinen gercdjten Stolj barein, dap er feine 3 ugcnbfcf)ler befannte und ab=jutegen gelernt f)abe. 3m $utidmud wagte ftd) 3efen allerdings ineben btefeit Uebcrfepungeu weit 5 man utup aber 511 deffen (SntfdjulbUgung in §lnfd)tag bringen, dap er in fpollanb unter Holländern fd)rieb,die dtefe Sprachreinigung fetjr weit burdjgefüljrt paben und auf derenSSetfpicl er ftd) auSbrücflidj in feinem 3 braf)im beruft, ©eine puruftifdjen ©rillen find btelleidjt nid)t einmal fo fd)limm, wie die gaitj an=tiputrifiifcEje, itad) der er dad Urmdpige der beutfdjeu Spradje ju »ertl)ei=digen und gricdjifdjc und lateiuifd)e SBorte bielfad) aus dem ScutfdjcnIjciguleiten fud)te. SBaö gifdjart im plu tupften @d)erj getljan Jjatte,fremde SBörter 51t germantfiren, dad tljat 3 efen im sollen fprad)lid)en (Stuft,und er ward and) gelegentlich mit gifdjart deshalb bcrglidjcn. ©eradediefe ©rille, die l)öd)ft ladjerlid) gemad)t werden fountc, taftete aberSJitcmandan, weil man die polpgtottifdjen jfenntniffe 3efen'd fd)euteund dem Siefjtnn, mit dem er auf die ©eljeimniffe der SSudjftabcn undSOurjellehre und auf den Stein der SBeifen hiuwieS, der hier ju holenwäre, gar nicht nad) Tonnte, wad ein Sietrid) b. d. Sßetber el)rlid)genug war einjugeftepen. Statt dap man alfo darüber ge(ad)t hätte, daper baö SBort gen ft er boit fein, feinfter Verleitete und jugleid) mit(palvead-ai berwandt nennt, und dad SBort j| 3 oet bon einem deutfd)entttwort pojen, dad nod) in pod)en erfdjeine, fo bürdete man il)m andereerfundene Sünden auf, die er in der l)elironifd)en Hechel auddtüdlid)abweif’t. Sie wirflid)en Sonderbarfeiten feinet Spradjretnigung findbedeutend genug, dap man bed 33 erleumdend nicht bedurft hätte. Seinedeutfdjthümelnden Vornamen und ©ötternamen (Stebinne und gräue für93 enud, 9 rötl)iu für Slurora u. a.), feine gifdjartifdjen SBortfpielereieu,fein Steimgeflingel und fein ©efallen au anapäftifdjen und daftplifd)enSSerfen oder Sattelreimen, all died gab Slnlap genug jur Diüge, abergerade in btefeit Singen fündigte jeder mit, und nun wurden die Splitter-feiner Dfctnfchreibung 511 halfen bon Sprachsetberbnip. SBenige nurfeiner jahllofcn 171 ) SBerfe und SBetfchett machen im ©ansen den ©in=druef einer fo gefährlichen ißerunftaltung der Sprache, aud) nicht feine

. 171) 9Bir »ermeiben bie Xitel, bie man bei Sörben« ober 3)lot(er naebfepen famt,©ein greunb ». Särenjlät berechnete feine Schriften fchon 1ß72 auf 9 in Pol., 10 inQuart, 31 in £>cta», 25 in 12—16. Srucffertig lagen noch 36, unb 10 entworfen.