Druckschrift 
3 (1853)
Entstehung
Seite
279
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SBcltltdjc Styrif nac^ £tyi|.

27!)

vcrfd)iebcttcn ©ebid)te, bie wir f)iet allein mit llcbergcl)ung alteß beffcttbefpred)ett mollen, maß er alß ein iPolphiftor tu anbercn gcidiern überSOlalerei, für bie er eine große Vorliebe hatte, über Sprad)ltdu’ß, überverfd)iebcne tecf>nifd)e ©egenftänbe rutb Slnbereß gefdjriebeit. @r mod)te9tiftß 9feib and) baburd) reifen, baß er it)m an 93telmiffen rmb könnenweit überlegen mar; einer feiner grautbe nennt ii)it einmal feljr be=jeidjnenb „Seine @ro^t£)ätigfeit!" @r btd)te lateinifd), fraujöjtfd) nnbhollänbifd) nnb fd)rieb gaitje I)üßdnbifd)e Sffietle, fo baß St gerabe beitengen ÜBerbaitb ber batualtgen bentfd)en Siteratur mit bet tticberldn=bifdjen am bcften barftellt. Seine erotifdjen Sieber mögen baß tätigebeigetragen fjabeit, tt;n in ein i'tbleß moralifd)eß 8 id)t ju ftellen. Sietfjeiien ben leisten Sott ber Sieber von Sdjmieger nnb glemtng;er fdjrieb fic jum 3d)ett frühe oljne vteleß 9tad)|tnticn, fdjerjenb, mitflüchtiger gebet, in bem, „alljitbjti^igen Krabbe! ber vollblütigen 3 n=genb;" crft bie Sieber ber flöteten 3 c it, mo er bie j?tnberfd)nl)cmit ben Stiefeln beß Sölanneßalterß gemedjfelt, meint er, näherten fid)größerer ffiollfommenljeit. 3 n bicfen fpäteren Sohren fantt man mcrfen,baf in bem .Streife feiner gtcnnbe eine SBortiebe, ein Slnfmcrfen auf galt;einjelne feiner U)ttfd)eti Stüde mar, mie man bieß erft in ben Seiten beß©öttinger ßpainbunbeß mteber ftnbet. Sie tSpauptfammluug, bie eineDJlenge vereinjelt etfehienener Sad)en vereinigt, ift baß bid)trifd)e 9lofen=rtitb 8 tlientl)al (1670). Uebetall fieljt man ßefen an, baß er ftd) bieStd)tung ber granjofen nnb 9tieberldnber, nnb bie ber italienifdjenSonccttiften viel grünblid)cr angeeignet l)at, alß bie metften Slnberen.9tur barf er nid)tß Slubereß alß Heine Sieber übernehmen; nur batf nichtbie @elel)rfamfcit über if)n fomnteit, mie in bem Sob feineß ®atertanbß(ißrirait). dpier foll ein Drt befungen merben, ber niditß barbietet, alßmaß jebeß Sotf, nnb nun Harnt er alle gifdjc nnb grüd)te mie auf bemSJlarlte auß, bie ba 51 t finben maren, nnb bringt alle feine 93otanif,Dritttl)ologie nnb 9D?t)tl)oIogie bei ber ©elcgenljeit an. SBie gefd)iuadloßift eß, menn fid) liier neben Supiter nnb Sttno §anß nnb ©irete bemegt,ämifdjen ißanbton’ß Sod)tct unb DJMeager’ß Sdimeftern bie fPnmpeHnteufe unb ber ©rünfdjeltng! mie tddjerlid), menn hier bie ®efd)id)teber Seinmanb vom g(ad)ßfanten biß auf bie f^apierluntfoen, unb mteberbie beß ißapierß biß auf ben unnennbaren Drt beß ißerbctbcnß vieleßIfSapterß erzählt mirb! Sen pebantifd)en ©onfuftonariuß, ber hier rebet,ftnbet man aber ntd)t mtt’ber in feinen Siebern, in betten er ftd) oft mieein SBeltmanit bemegt. 3tt feinen bid)tcrifd)cn Sngc’i'bflammen (1651),bie in bem ofen = ntib Silienthale nicht aufgettomtnen ftttb, ftnbet fid),