Leuchtkäfer.
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ist, die richtige Ansicht von der betreffenden Sache zu er-halten. Das; der junge Mann unendlich litt, daß es ihmein Trost war, sich Jemand anvcrtrauen zu können, daserkannte er daraus, daß er mit ihm, dem Fremden, überdiese Angelegenheit sprach. ES war wie eine Beichte, nachderen Ablegung er sein Gcmüth erleichtert fühlen mußte.
Wie schon bemerkt, hatte der junge Mann zögernddes Verhältnisses erwähnt. Als dies aber einmal geschehenwar, und als ihn der Andere mit sanften Worten auffor-derte ohne Rückhalt zu sprechen, wenn ihm dies einen Trostgewähre, so erzählte ihm der Photograph seine ganze Lie-bes- und Leidensgeschichte, wie glücklich er gewesen sei inseiner Liebe bis plötzlich sein Gehülfe, Herr Krimps, ihnauf gewisse Vorgänge am Fenster aufmerksam gemacht undwie er die Anklage bestätigt gefunden.
„Und wer ist Herr Krimps?" fragte der Major.
Die Schilderung, die der Photograph auf diese Fragevon dem Wesen seines Gehüsten entwarf, war so lebendigund treffend, daß der andere ihn vor sich zu sehen glaubteund daß der Zuhörer, trotz der Bemühungen des Erzählers,den guten Eigenschaften des Herrn Krimps Gerechtigkeitwiderfahren zu lassen, doch auf ganz eigenthümliche Vermu-thungcn gerieth. „Und wissen Sie, wer der Herr in; ge-genüberliegenden Fenster ist?" fragte Herr von Fcrnow.
„Ein Kammcrherr Sr. Hoheit des Regenten, ein Herr-Baron von Wenden," antwortete der Photograph.
H »Ständer. Der Augenblick des Glücks. I. 16