Druckschrift 
1 (1857)
Entstehung
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217
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Ein Diner und zwei Freunde.

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die Augen weit aufriß und seine Hände von sich abstreckte:Sic sehen meine Ueberraschung.

Ich versichere Sie, lieber Wenden, es war der klügsteStreich Ihres Lebens, sich in Zimmerarrest setzen zu lassen.Hätte ich das vor acht Tagen nur auch gethan! O überdie intriguanten Weiber! Sie wissen, weßhalb ich an diePrinzessin gefesselt bin. Meine Verlobung mit Fräuleinvon Ripperda ist ausgesprochen, ich interressire mich lebhaftfür das schöne Mädchen; cs wird mich auch glücklich ma-chen, sie zu heirathen, und ich will und kann nicht anders.Denn wenn ich selbst jetzt zurückträte, so würde sich dochdie ganze Welt Hohnlachend über den schönen Korb freuen,den der ältere Baron Rigoll von dem jüngeren Fräuleinvon Ripperda erhalten." Hiebei sandte er einen Blick in denSpiegel, und da er mit seinen Betrachtungen nicht sehr-zufrieden zu sein schien, so warf er sich unmuthig in einenFauteuil. Der Kammerdiener hatte unterdessen das bewußtePakctchen gebracht, Seine Excellenz riß hastig Papier undBindfaden ab und reichte von zwei Portraits, die darinwaren, eines dem Kammerherrn, ohne es anzusehen.

Eine Photographie von Ihnen? Vortrefflich gemacht!"sagte Herr von Wenden.Ah! ich gab Ihnen das falsche!"ries der Oberstjägermeister.Nehmen Sie dies da. Ken-nen Sie die Person?"

Der Kammerherr betrachtete lange und aufmerksamdas Bildnis;. Dann bedeckte er die Augen mit der Hand