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1 (1857)
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Neuntes Kapitel.

zähler, gehandelt, wenn wir mit dein geneigten Leser Ver-steckens spielen wollten. Daher wollen wir es seiner Ver-schwiegenheit anvcrtrauen, wenn er es nicht vielleicht schonerrathcn hat, daß der zuletzt Eingctretene Baron Rigoltwar. Was jedoch den Andern anbelangte, den wir nuraus einen Augenblick in der Wohnung des Baron Wendengesehen, so sind wir mit dem besten Willen selbst nicht imStande, etwas Näheres über diesen Herrn anzugeben.

Wir wünschen also ein Portrait," sagte der Baron,nachdem er in der Geschwindigkeit an der einen Wand desZimmers hernntcrgefahren war und die dort ausgestelltenPhotographien betrachtet hatte;ein Portrait, gut,, abersehr einfach. Ah!" unterbrach er sich selber,ist dasein schöner Kopf!" Er stand gerade an dem Bildnis; jenesjungen Mädchens, über welches die verdorrten Feldblumenherabhingcn.In der That superbe, magnifik! WollenEure wollen Sie, gnädiger Herr, sich das nichteinen Augenblick betrachten? Ein ganz wunderbares Ge-schöpf! Das existirt doch irgendwo?" wandte er sichfragend an den Photographen.

O ja, cs existirt," erwiderte dieser mit einer tiefenNeigung des Kopfes.

Das ist wirklich ein schönes Mädchen," sprach derandere Herr,und gut ausgeführt. Eine hübsche nette Ar-beit. Ich glaube, wir sind an die rechte Quelle gekommen."

Das glaub' ich auch," entgegncte Baron Rigoll mit