Druckschrift 
1 (1857)
Entstehung
Seite
79
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-Xmonr olkonseo.

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Kammcrhcrr,wirst aber vielleicht doch noch finden, daß,meine Theorie eine ganz richtige ist."

Es war aber noch eine dritte Person vorhanden, welchedas Gespräch zwischen der Prinzessin und dein Kammcrherrnnicht mir mit angesehen, sondern vielleicht anch belauschthatte. Dies war der dicnstthuende Kammerdiener des Re-genten, Herr Kindermann, mit dem ewigen Lächeln. DiePrinzessin stand in der .Fensternische, zunächst der Thür,welche Herr Kindermann, als die Herrschaften den Speise-saal verlassen, sanft lächelnd hinter ihnen zudrücktc,schloß, könnten wir nicht sagen, denn er ließ eine unbe-deutende Spalte offen, für Auge und Ohr brauchbar, welcheer denn auch, angenehm lächelnd, abwechselnd mit diesenbeiden Sinncswerkzcugen benützte. Darauf richtete er sichschmunzelnd in die Höhe, fuhr lächelnd dnrch's Haar, zupftelächelnd an seiner Halsbinde und öffnete ein paar Augen-blicke später beide Flügelthürcn.

Ihre Durchlaucht hatte nämlich dein versammelten Hof-staate das bekannte EntlassungScompliment gemacht; dannverbeugte man sich ringsumher, krümmte den Rücken inalle Winkel, man knixte durch alle Grade, Säbel undSporen klirrten abermals wie beim Empfang, die seidenenKleider rauschten und die Gesellschaft stob nach allen Rich-tungen auseinander. Viele der Herren und Damen be-hielten ihr angenehmes stereotypes Lächeln bei bis auf dieTreppe des Schlosses; da aber zogen sich manche Augen-