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Augenblick zusammen, doch faßte sie sich augenblicklich wieder,warf einen schnellen Blick in dem Salon umher und sagtealsdann zu dem Kammerherrn mit jenem verbindlichen,aber doch gleichgültigen Lächeln, mit jenem Lächeln, dasman bei Hofe so genau kennt, womit starke Seelen eben-sowohl die Worte: Glauben Sie in der That, daß csmorgen regnen wird? oder auch: Lassen Sie sich vormeinen Augen nicht mehr Den, Sie sind ein Nichtswür-diger! zu begleiten pflegen, mit diesem selben Lächeln,wobei sie wie zerstreut an die Decke blickte und eine leichteNeigung mit dem Kopfe machte, sagte die Prinzessin zudem Kammerherrn: ,
„Ich werde Sie um neun Uhr bei mir empfangen."
Die anscheinend sehr unbedeutende Unterhaltung schienvon Wenigen im Salon eigentlich bemerkt, von Niemandemgewürdigt worden zu sein; nur der Regent hatte einenAugenblick vorher, ehe Herr von Wenden sich zurückzog,einen Blick auf die Wanduhr über dem Kamin und dannauf die Prinzessin geworfen, wahrscheinlich weil es ihm Zeitdünkte den Cercle abzubrechcn und sich zurückzuziehen.
Daß Herr von Fernow, der unbeweglich neben derEingangsthür stand, wenn auch äußerlich sehr aufrecht undruhig, innerlich aber zusammengeschmettcrt von dem waszwischen Helene und dem Baron Rigolt vorgefallen, eben-falls die Prinzessin, sowie auch seinen Freund nicht ausde» Augen ließ, ist begreiflich, wenn wir hinzusügen, daß