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Zweites Kapitel.
kein großes Glück für uns wäre, uns doch einen guten Spaßmachen könnte."
Der Kammerherr zog seine Augenbrauen in die Höheund neigte, wie abwehrend seinen Kopf ans die rechte Seite, wieJemand, der einen Vorschlag unbedingt verwerfen will.
„Nein, nein," meinte er alsdann; „wenn irgendwo einSpaß damit bezweckt ist, was geht das uns an? Man mußNiemandem seine Freude verderben. Auch," setzte er nach einerPause hinzu, „möchte ich in der That wißen, wie wir erfahrensollten, wer mit dem Papierstreifen gemeint ist?"
Dies letztere sprach er mit einem seltsam lauernden
Blicke.
Herr von Fcrnow hatte diesen wohl bemerkt; doch mochtecs in seiner Absicht liegen, ganz unverhohlen seine Gedankenauszusprechen, denn er entgcgnete, ohne irgend welche Bewe-gung auf seinem offenen und ehrlichen Gesichte:
„Nun, wenn dir das nicht einfällt, so laß dir deinLehrgeld zurückbezahlen, welches dich deine Carribre bei Hofgekostet."
„Ich weiß in der That nicht" — sprach der Kammcrherrdoch ging sein lauernder Blick in einen fast ängstlichen über.
„Nun, so einfach, wie mir je im Leben etwas vorge-kommen! Dort in dem Blumenbouquet steckt das fraglichePapierchen, welches, wie du gesagt, weder Schrift, noch Zei-chen enthält."
„Weder Schrift, noch Zeichen."