Lunde.
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C'Quercus Silber) den allgemein angewandten Kork. AlsGegenstand chemischer Untersuchung haben wir demnachsie zu betrachten aJ die lebende Rinde, bJ die todteRinde und Kork, und cJ das alle Theile der Pflanzenumgebende Oberhäutchen.
aJ Die lebende Rinde, wie das Holz mit Ae-ther, Alkohol, verdünnten Säuren und verdünnten Alka-lien behandelt, läfst eine in diesen Pieagentien unauf-lösliche Substanz zurück, die man gewöhnlich für Pflan-zenfaser und für analog mit dem Holz zu halten pflegt,was gleichwohl nicht der Fall ist. Die eigene Masse derRinde hat ihre, von denen des Holzes bestimmt unterschie-denen Charaktere. Ihr Aussehen, Zusammenhang, die Artzu brennen u. s. w., sind alle anders, wie beim Holze,und zeigen verschiedene Zusammensetzung und anders be-schaffene chemische Eigenschaften an; bis jetzt ist sie in-dessen noch nicht der Gegenstand einer zur Erforschungihrer Natur besonders angestellten Untersuchung gewesen.
b) Die todte Rinde scheint nichts Anderes, alsdieselbe Substanz zu sein, die aber durch natürliche Pro-zesse, durch den Einflufs des Regens, der Luft und desLichts von den auflöslichen Stoffen befreit ist, und derenzu äufserst gelegene Theile zugleich selbst durch den Ein-flufs derselben Prozesse etwas verändert worden sind.
Sie ist ebenfalls noch nicht weiter untersucht wor-den, ausgenommen in Gestalt von derjenigen Art, welcheals Kork bekannt ist, der indessen in vielen seiner Cha-raktere so wesentlich von der todten Rinde unserer ge-wöhnlichen Bäume abweicht, dafs man mit Unrecht vonden bekannten chemischen Eigenschaften des Korkes aufdie von jener schliefsen würde.
Der Kork ist eine elastische Masse von bekanntenäufseren Eigenschaften und einer zelligen Textur, der inseinen Zwischenräumen noch einige fremde Stoffe enthält,die sich durch Auflösungsmittel aus geraspeltem Kork aus-ziehen lassen. Mit dem ganzen glückt diefs nur auf derOberfläche. Nach Chevreul’s Versuchen bleiben vomKorke, nach der Behandlung mit Auflösungsmittein, nur
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