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Pflanzenfaser.
Die Zusammensetzung cles Holzes ist von Gay-Lussacund Thenarcl untersucht worden, sie haben sich abernur mit zweien, einander sehr ähnlichen Holzarten, näm-lich dem Buchen- und Eichenholze, beschäftigt, weshalbauch die analytischen Resultate sein- ähnlich ausfielen. Siefanden in 100 Th., bei -j-100° getrockneten Holzes:
Eichenholz. Buchenholz.
Kohlenstoff 52,53 51,45
Wasserstoff 5,69 5,S2
Sauerstoff 41,7S 42,73.
Hieraus ein Resultat hinsichtlich der Anzahl von ein-fachen Atomen ziehen zu wollen, ist um so weniger mög-lich, da es wahrscheinlich ist, dafs die Holzmasse, wel-che aus mehreren ungleichen Gefäfsen besteht, mehrereungleich zusammengesetzte, mit einander verwebte Holz-arten enthalten könne.
Die Anwendung des Holzes ist allgemein bekannt.Die Zukunft wird lehren, ob sich daraus auch Zuckerund Gummi mit Vortheil werden bereiten lassen. Au-tenrieth gab vor einigen Jahren an, dafs fein zertheilLe,mit ganz wenig Mehl zusammenhängend gemachte und zuKuchen geformte Sägespähne sich mit Vortheil als Futterfür Schweine anwenden liefsen, die er auch wirklich da-mit gemästet haben will. Die Richtigkeit dieser für dieLandwirtschaft nicht unwichtigen Angabe ist noch nichtbestätigt worden. In diesem Falle sollte man vermuten,dafs die Verdauungsorgane des Thieres die Zusammen-setzung des Holzes auf eine gleiche Art veränderten, wiesie durch Einwirkung von Schwefelsäure hervorgebrachtwird.
b) Pflanzenfaser; sie entspricht bei den Kräuterndem Holze bei den Bäumen und Sträuchern. Sie ist teilsspröde, so dafs sie sich abbrechen läfst, teils zähe, so dafssie, ohne abzubrechen, Falten bildet, wenn man sie zubrechen versucht, und teils in allen Richtungen biegsam,und wird dann bei den Kräutern Faser, und bei den Bäu-men Bast genannt. Sowohl die Faser als der Bast gehö-