Jici dev Absorbtion aus.
191
von Polygonuni. v. Bidens.
r Wasserfreies schwefelsaures Natron
1 J absorbirt.
11,7
7
Kochsalz .
22
20
0 f Wasserfreies schwefelsaures Natron
12
10
" \ Chlorkalium . ..
17
17
„ J Essigsäure Kalkerde.
S
5
f Chlorkaliuni.■ . .
33
16
. f Salpetersaure Kalkerde ....
4,5
2
| Salmiak . - .
16,5
15
, f Essigsäure Kalkerde.
31
35
\ Schwefelsaures Knpferoxyd . .
34
39
„ f Salpetersaure Kalkerde ....
\ Schwefelsaures Kupferoxyd . . .
17
34
f Schwefelsaures Natron ....
6
13
7 •/ Kochsalz . ..
10
16
Essigsäure Kalkerde.
0
0
„ f Gummi.
26
21
\ Zucker.
34
40
Die ungleiche Menge, in welcher diese Salze absor-
birt wurden, zeigt also ein bestimmtes
Vermögen
der
Wurzel an, in der Flüssigkeit, worin sie
absorbirt, einen
Ueberschufs von Bestandtheilen ausgeschlossen zu halten,
ein Vermögen, welches im Stengel fehlt; denn werden
die Wurzeln abgeschnitten-und der Stengel dann in eineFlüssigkeit gesteckt, so wird diese ohne vorhergegangeneVeränderung so wie sie ist und alle Salze gleich absorbirt»Marcet d. j. hat gezeigt, dafs Mineralstoffe, welchefür Thiere Gifte sind, es auch für Pflanzen sind, z. B.arsenichte Säure, Quecksilberchlorid, Blei- und Kupfer-Salze, wenn mit ihrer Auflösung in Wasser die Pflanzenbegossen werden. Was man aber weniger vermuthet ha-ben würde, ist, dafs vegetabilische Gifte für Thiere esauch für Pflanzen sind, wie z. B. die Extracte von Opium,Krähenaugen, Kockeiskörnern, Belladonna, Cicuta, Digi-talis, ferner Kirschlorbeerwasser, Blausäure, Alkohol u. a.Sehr häufig zeigt sich die Wirkung des Giftes zuerst andem Blattstiele, der sich in der Mitte krümmt, woraufdas Blatt verwelkt und die ganze Pflanze stirbt.