Druckschrift 
3,1 (1827)
Entstehung
Seite
185
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die Pflanze nach oben.

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suchte Knight, Bohnen keimen zu lassen, die an einemhorizontalen, durch ein Wasserrad in Bewegung gesetz-ten, Rade befestigt waren. Die Bohnen wurden mit hin-länglichem Wasser versehen, sie keimten und schlugenaus. In diesem Zustande wirkte die Centrifngalkraft aufdieselben durchaus so w r ie die Gravitation auf die in Ruhebefindlichen Saamen, und er fand dabei, dafs die Wur-zel der Richtung der Centrifugalkraft folgte und nachaufsen ging, während die Kronen der Pflanzen die entge-gengesetzte befolgten und zuletzt im Mittelpunkte des Ra-des zusammenkamen. Als sich das Rad bei einem ande-ren Versuche mit einer geringeren Geschwindigkeit be-wegte, so wurde der Einfluß der Gravitation nicht über-wunden, sondern die Pflanze nahm dann ihre Richtungin einem Mittel zwischen der Wirkung der Gravitationund der der Centrifugalkraft, so dafs die Wurzel nachaufsen und unten, und der Stengel nach innen und oben

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Duhamel legte keimende Bohnen und Kastanien inRöhren von passendem Durchmesser, umgab sie darin mitErde und hing sie verkehrt, d. h. mit der Wurzel nachoben und der Plumula nach unten, auf. Da die Plumulakeinen Weg fand, zu Tage zu kommen, so rollten sichbeide, Radicula und Plumula, spiralförmig tun den Saa-men auf.

Sobald die Cotyledonen zu Tage kommen, nehmensie die Gestalt von Blättern an, die Herzblätter; die Wur-zel nährt sich nun aus der Erde, und die Herzblätter ver-richten dann, in Berührung mit der Luft, die Functionender noch unvollkommen entwickelten, eigentlichen Blät-ter, bis sich die letzteren hinlänglich ausgebildet ‘haben,w r o dann die Herzblätter verwelken und abfallen. Wer-den sie sehr vor der Zeit weggenommen, so stirbt dieschon entstandene Pflanze, und werden sie näher an derPeriode, wo sie von selbst abfallen, weggenommen, sobleibt sie zwar am Leben, aber ihre Ausbildung wirdsehr bedeutend verzögert.