Augenblicke des Glücks.
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„Das ist mein geheimer Bundesgenosse/' sagte derHerzog zu den Damen, indem er auf den Major wies,der fast verlegen ein paar unzusammenhängende bescheideneWorte sprach, wie das bei solchen Gelegenheiten wohl Vor-kommen kann. „Nein, nein," fuhr Seine Hoheit fort, „dieWahrheit muß ich sagen, Fernow hat mir aufrichtig undtreu gedient."
„Und mich verrathen!" lachte die Prinzessin, „Fernow,das werde ich Ihnen nie vergeben."
„Allerdings, Ew. Durchlaucht, es war ein kleiner Ver-rats,, ich gestehe cs, aber kein Mißbrauch des Vertrauens,denn man schenkte mir jener Seits kein Vertrauen. Undda mein Verrath für Alle so segensreiche Folgen gehabt hat,so wird er mir gewiß verziehen werden."
„Gewiß, lieber Fernow," sprach heiter der Herzog,„und ich habe Sie gerufen, um Ihnen vor allem Andernmeinen Dank auszusprechen. — Apropos!" fuhr er nacheiner kleinen Pause fort, während er einen Brief, den erin der Hand hielt, geöffnet und wieder zusammengelegthatte, „da hat nur Wenden ein Schreiben des BaronRigoll übergeben. Nehmen Sie es, sehen Sie es durch,ich muß mit Ihnen darüber sprechen." Er reichte ihm dasPapier, ehe es aber der Major ansehen konnte, machte derHerzog plötzlich eine Handbewegung gegen Fräulein vonRipperda und setzte mit lauter Stimme hinzu: „Halten Sie