Augenblicke des Glücks.
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heit des Herrn von Wenden hervorgerufen. Tenn wennwir auch wissen, daß der Major und der Kammerdienerim Kabinete des Letzteren viel nnbefangener, ja freundschaft-licher mit einander sprachen, so war doch Herr Kindermannviel zu sehr ein Mann von Welt, um nicht vor den Augeneben dieser Welt auf's allerdeutlichste den Nangunterschiedzwischen dem Adjutanten Sr. Hoheit und sich, dem Kammer-diener, zu zeigen.
Jetzt erschien der alte Herr wieder in der Thür desKabinets, verbeugte sich abermals lies und sagte mit einerbezeichnenden Handbewcgung nach dem Salon: „Herr Ma-jor von Fernvw!" — Als sich der Gerufene eilig näherte,und dicht bei dem Kammerdiener war, fuhr dieser miteinem leichten Seufzer flüsternd fort: „Ach, Herr Major,ich wünschte, daß Ihr hochseliger Herr Papa noch lebte!"
„Und warum, Freund Kindermann?"
„Der Regent — — ich wollte sagen des Herrn Her-zogs Hoheit" verbesserte sich der Kammerdiener, „ist Ihnensehr wohl geneigt. Wenn mich nicht Alles trügt, müssenSie eine außerordentliche Karriere machen."
„Dieser Glaube kommt aus Ihrer Freundschaft fürmich, lieber Herr Kindermann. Doch freut es mich in derThat, wenn Sie die Idee haben, daß ich zu was Gutemausersehen sei."
„In wenigen Jahren Excellenz," sprach Herr Kinder-
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