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Fünfzehntes Kapitel.
fast ernst, „wenn Sie wie eben bemerken, ich hätte dieAbsicht, mich aus meinen sichern Positionen zurückzuziehenund Ihnen das Feld hier zu überlasten. — Wahrhaftig esist so. Ich kämpfte, wenn Sie wollen, aus Laune undum gar nichts."
„Ah!" machte der Regent, indem er sich aufrichtete.„Sollte ich Sie verstehen, Prinzessin? Sie kämpften bisheraus Laune, um gar nichts, Sie wollten sich wirklich zu-rückziehen und mir ohne alle Ursache gewonnenes Spielgeben?" Er sagte dies lächelnd, doch war sein Lächelnein schmerzliches zu nennen und, als er gleich darauf leisehinzusetzte: „Ah! in der That, ich verstehe; ich gewinne,
um zu verlieren!" da fuhr er, beinahe heftig, mit derHand über die Augen, wodurch ihm ein blitzähnlicherBlick der Prinzessin entging, den sie hinter der Quasteauf ihn schleuderte. — Nach diesem Blick, der bedeu-tungsvoll war, spielte ein zufriedenes Lächeln um ihreLippen.
„Er hat bereits von der Sache gehört," dachte sie beisich, „wir wollen weiter manövriren, aber unsere Angriffs-weise ändern."
„Sie will mich überraschen," sprach der Regent zusich selber. „Vielleicht weis; sie, daß ich etwas erfahren,und es liegt in ihrem Charakter, mir nicht den Triumphzu gönnen, überhaupt ohne ihren Willen etwas erfahrenzu haben."