Ein freundschaftliches Souper.
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Offizier zu thun habe, mit einem vornehmen Offizier, dener vor Kurzem bei einer großen Parade in der Nähe desRegenten gesehen.
Herr Krimpf dachte gem, dachte schlau und verständig,und da seine Gedanken stets mit Mißtrauen gegen seineMitmenschen gespickt waren, so fing er an nachzusinnen,ob die Begegnung mit seinem Gegenüber so ganz zufälligsei, ob dessen Frage nach eiüer Restauration, da doch dasSchild an dem Hause dieses Wort so deutlich zeigte, daßEinem fast die Augen weh thatcn, nicht ein Vorwand war,mit ihm zu sprechen; selbst das Hinlegen des Spazierstockeswar vielleicht nicht unabsichtlich geschehen, und wenn eralles das zusammenhielt, wenn er überlegte, daß jenerOffizier mit dem Hofe in genauer Berührung stand unddaß er selbst eben in einer geheimen Mission dort gewesen,so schien es ihm nicht unmöglich, daß er zu irgend einemihm bis jetzt noch unbekannten Zweck hieher in die Restau-ration gebracht ward. Herr Krimpf lächelte still und ver-gnügt in sich hinein, als er diese Betrachtungen anstellte.Er war sich eines klugen Verstandes, einer guten Zungebewußt, Waffen, mit deren Hülfe er es mit Jedem auf-nehmen zu'können glaubte.
Herr von Fernow hatte ebenfalls das Gesicht des kleinenMannes studirt und fand die Schilderung, die ihm HerrBöhler entworfen, vortrefflich. Man konnte nicht leichtHackländer. Der Augenblick des Glücks. II. 2