Ein freundschaftliches Souper.
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„Nochmals herzlichen Dank," sagte er alsdann undeilte so schnell er konnte, in das Hans hinein.
Wir können nicht verschweigen, daß Herr Krimps indiesem Augenblick seufzend an seine Tasche griff und mitbewegten Lippen die Herrlichkeiten überschaute, die hier vorihm aufgcstapclt lagen. Er war in der That nicht mit Geldversehen, hatte auf den Lakaien gehofft, und dann die Ab-sicht gehabt, hier in der ihm wohlbekannten Restaurationein gutes Souper zu machen.
„Der Teufel hole alle diese Commissionen!" brummteer vor sich hin. „Hätte ich nicht gedacht man wolle michordentlich belohnen, so wäre ich zu Frau Böhler gegangenund da hätte es mir an etwas Bescheidenem zum Nacht-essen nicht gefehlt. 'S ist doch eilt wahres Sprichwort,daß ein Sperling in der Hand besser ist, als eine Taubeauf dem Dache."
Indem er diese Worte sprach, zuckte er verdrießlichmit den Händen nach seinem Gesichte, so daß es von Wei-tem aussah, als übe er, beim Anblick der Delicatessen indeni Laden die Bewegung von Messer und Gabel! Jetztwollte er sich mit einem letzten Blick auf den prächtigenSchinken entfernen und hatte sich schon halb abgewandt, dabemerkte er etwas Glänzendes auf der Fensterbank, griff hinund hielt den kleinen Spazierstock empor, den der Fremdedorthin gelegt.
Nun war Herr Krimps in gewisser Beziehung ein