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selbst vor Wasser, Finstcrniß und scharfen Felsen nicht vor-wärts kommen konnten, obzwaö'wir solches oft versuchten.Da fing ein Thcil von uns an, zu beten, der andere Theilhingegen vielmehr zu fluchen und zu schwören, und wirwußten nicht, was wir zu diesen unseren Acngsten thun oderlassen sollte».
Da wir nun so in der finstern Höhle standen und nichtwußten, wo aus noch ein, maßen ein Jeder nichts Anderes«hat, als daß er wehklagte und jammerte, da hörten wirnoch weit von uns den Deutschen aus dem Dunkel der Höhlefolgendermaßen uns zuschreien: „Ihr Herren!" — sosagte er — „was bemüht Ihr Euch umsonst, zu mir odersonst herein zu kommen? Seht Ihr denn nicht, daß dieskinc reine Unmöglichkeit ist? Wenn Ihr Euch mit denErfrischungen, die Euch Gott auf dem Lande beschecrt hat,nicht begnügen lassen, sondern an mir, einem nackendenarmen Manne der weiter nichts als das Leben hat, reichwerden wollt, so versichere ich Euch, daß Ihr leeres Strohdrescht! Darum bitte ich Euch um Christi, unseres Erlö-sers willen, laßt ab von Eurem Beginne»! Genießetgleichwohl die Früchte des Landes zu Eurer Erfrischung undlaßt mich in dieser meiner Sicherheit, wohin mich Eurebeinahe tyrannischen und sonst bedrohlichen Reden — dieich gestern in meiner Hütte habe vernehmen müssen — zuiliehcn verursacht haben, mit Frieden, che Ihr — da jedochder liebe Gott vor sein wolle — darüber in's Unglückkommt." Da war nun guter Rath theucr! Aber unserSicchcntröstcr schrie ihm hinwiederum zu und sagte: „HatEuch gestern Jemand Ungclegcnheit gemacht, so ist cs unsvon Grund unseres Herzens leid. Es ist von grobemDolkSroman. VI. 11