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Unser Siechentröster ,»der ein sanftmüthiger und from- jmer Mann war, und etliche Andere hielten dafür, der oft Zberührte Deutsche,, den die Unsrigcn anfänglich auf der Insel !angctroffen hätten", müßte ein heiliger Mann und Gottes iwohlgefälliger Diener und Freund sein, weswegen wir denn,weil ihm die Unsrigcn durch Abhauung der Bäume, Erlö-sung der Früchte und Todtschlagung des Geflügels seineWohnung zu Grunde richteten, mit solcher Strafe vomHim- !mel herab belegt würden. Hingegen abet sagten andere 1Ofsiciantcn, er könnte auch wohl ein Zauberer sein, welcheruns durch seine Künste mit Erdbidmcn und solcher Wahn-witzigkeit plage, um uns desto eher wieder von der Inselhinweg zu bringen oder uns gar darauf zu verderben. Eswäre am Besten, sagten sic, daß man ihn gefangen kriegteund zwänge, den Unsrigcn wieder zum Verstände zu helfen.
In solchem Zwiespalte behauptete jeder Thcil seine Meinung,die mich beide ängstigten. Denn ich dachte bei mir: „ist erein Freund Gottes und diese Strafe uns scinethalben zuge- /kommen, so wird ihn auch Gott wohl vor uns beschützen; 'ist er aber ein Zauberer und kann solche Sachen verrichten, !die wir vor Augen sehen und in den Leibern empfinden, so !wird er auch ohne Zweifel noch mehr können, also daß wirihn nicht zu erhaschen vermögen. Und wer weiß cs! viel-leicht steht er unsichtbar unter uns!" Endlich beschlossenwir, ihn zu suchen und in unsere Gewalt zu bringen, esgeschähe gleich mit Güte oder mit Gewalt. Wir gingendemnach wieder mit Fackeln, Pechkränzen und Lichtern in'Laternen in die oben genannte Höhle. Es erging uns ijedoch abermals, wie cs zuvor den Anderen ergangen war, ' fdaß wir nämlich kein Licht hineinbringen j und also auch l