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nern viele Wcißpfennigc gegeben, große und kleine, auryhübsche gelbe, und sonst schöne klitzerichte Dinger, undhübsche Schnüre voll weißer Kügclcin. — Einsiedel:Wann ist dies geschehen? — Simpler: Ei, wie ich derSchaafe habe hüten sollen. Sie haben mir auch meineSackpfcife wollen nehmen. — Einsiedel: Wann hast
du der Schaafe sollen hüten? -— Simpler: Ei, hörstdu cs nicht? da die eisernen Männer gekommen sind, unddarnach hat unsere strobelköpstge Ann gesagt, ich soll auchwcglaufcn, sonst würden mich,die Krieger mitnehmcn; siehat aber die eisernen Männer gemeint, und da bin ich weg-gelaufen und bin hicher gekommen. — Einsiedel: Wohinaus willst du aber jetzt? — Simpler: Ich weiß dieWege nit, ich will bei dir hier bleiben. — Einsiedel:Dich hier zu behalten, ist weder meine noch deine Gelegen-heit. Iß, alsdann will ich dich wieder zu Leuten führen.— Simpler: Ei, so sage mir dann auch, was Leutefür Dinger sind? — Einsiedel: Leute sind Menschen,wie ich und du. Dein Knau, deine Meuter und eure Annsind Menschen, und wenn deren viele bei einander sind, sowerden sic Leute genannt. — Simpler: Haha! —
Einsiedel: Nun gehe und iß. — Dies war unser Ge-spräch , unter welchem mich der Einsiedel oft mit den aller-tiefsten Seufzern anschautc; ich weiß nicht, ob cs darumgeschah, weil er ein so großes Mitleiden mit meiner über-aus großen Einfalt und dummen Unwissenheit hatte, oderaus der Ursache, die ich erst über etliche Jahre hernach erfuhr.