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eifrig zu danke», als freigebig du gewesen bist, mir solchezu verleihen. Höre du, Simpler -— denn anders kannich dich nicht nennen — wenn du das Vaterunser betest,so mußt du also sprechen: Vater unser, der du bist imHimmel, Lehciliget werde dein Name, zukomme uns deinReich, dein Wille geschehe aus Erden, wie im Himmel,
unser täglich Brod gib uns heute, und_— Simpler:
Gelt du, auch Käse dazu? — Einsiedel: Ach, liebesKind, schweig' und lerne; solches ist dir viel nöthigcr, alsKäse; du bist wohl ungeschickt, wie dein Mcuder gesagthat; solchen Buben, wie du bist, stehet cs nicht an, einemalten Manne in die Rede zu fallen, sondern zu schweigen,zuzuhören und zu lernen. Wüßte ich nur, wo deine Elternwohnten, so wollte icb dich gern wieder hinbringcn und siezugleich lehren, wie sie Kinder erziehen sollten. — Simpler:Icb weiß nicht, wo ich hin soll. Unser Haus ist verbrannt,und mein Mcuder hinwcggelaufen und wieder gekommenmit dem Ursele, und mein Knau auch, auch unsere Magdist krank gewesen und ist im Stalle gelegen; die hat michfortlaufen heißen, was gihst do, was host. — Einsiedel:Wer hat denn das Haus verbrannt? — Simpler: Ha,cs sind so eiserne Männer gekommen, die sind so aufDingern gesessen, groß wie Ochsen, haben aber keine Hör-ner; dieselben Männer haben Scbaafe und Kühe undSäuen gestochen, Ofen und Fenster eingeschlagen, und dabin ich wcggelaufen, und da iss darnach das Haus verbranntgewesen. — Einsiedel: Wo war denn dein Knan? —Simpler: Ha, die eisernen Männer haben ihn angebun-den, da hat ihm unsere alte Geiße die Füße geleckt, da hatmein Knau lachen müssen und hat denselben eisernen Män-