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Einsiedel: Wie denn? — Simpler: Rülp, groberBengel, volle San, alles Schwein, und noch wohl anders,wenn sic haderte. — Einsiedel: Du bist wohl ein un-wissender Tropf, daß du weder deiner Eltern noch deineneigenen Namen weißt! — Simpler: Eia! weißt du'sdoch auch nicht. — Einsiedel: Kannst du auch beten? —Simpler: Nein, unser Au» und mein Mcudcr haben alldasBettc gemacht. — Einsiedel: Ich frage nicht hiernach,sondern ob du das Vater unser kannst? -— Simpler: Ja,ich. — Einsiedel: Nun, so sprich's denn! —- Simpler:Unser lieber Vattcr, der du bist Himmel, heiliget werdeNam, zu kommet dein Reich, dein Will schehc Himmel adErden, gib uns Schuld, als wir unsern Schuldigcrn gcba.führ uns nicht in kein bös Versuchs, sondern erlös uns vondem Reich und die Kraft und die Herrlichkeit, in Ewigkeit,Ama. — Einsiedel: Bist du nie in die Kirche gegangen?— Simpler: Ja, ich kann wacker steigen, und Hab' einenganzen Busen voll Kirschen gebrochen. — Einsiedel: Ichrede nicht von Kirschen, sondern von den Kirchen. —Simpler: Haha, Kriechen, gelt, es sind so kleine Pfläum-lcin, gelt du? — Einsiedel: Ach, daß Gott walte! weißtdu nichts von unscrm Herrn Gott? — Simpler: Ja, erist daheim an unserer Stubenthür gestanden, auf demHellgcn. Mein Mcudcr hat ihn von der Kürbe (Kirmse)mitgebracht und hingeklcibt. — Einsiedel: Ach, gütigerGott! nun erkenne ich erst, was für eine große Gnade undWohlthat es ist, wem du deine Erkcnntniß mitthcilst, undwie gar nichts ein Mensch sei, dem du solche nicht gicbst.Ach, Herr! verleihe mir, deinen heiligen Namen also zuehren, daß ich würdig werde, dir für diese hohe Gnade so