Die Schuld der Templer.
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corroberent tout ce quc j’ai mance en premier lieu. Ainsi, Vexistence de Vidule ou figure barbae,point sur lequel il y a eu le plus de division, ne doit plus aujourd’hui faire Tombre d’un doute, puisqueapres avoir fourni la preuve materielle, fy ajoute des temoignages historiques irrefragables. Lesvoici:
L’ acte d'accusation portait que les Templiers adoraient des tetes dans leurs grands chapitres etassemblees specialement et dans les instructions que Guillaume de Paris, un des inquisiteurs, envoyaitaux provinces, il ordonnait d interroger les Templiers sur une idole qui est en forme dune tested' komme, ä (avec) une grande barbe. Or, le frere Jean Taillefer, du diocese de Lang res, repu membrede Vordre a Mormans (en Bourgogne), declara qu on avait place devant lui, sur V autel de la chapelle oiise ft la ceremonie dt initiation, une idole representant une figure humaine.
Herr Miclielet hat sein historisches Endurtheil zwar auf die Erscheinung des zweiten Bandesder Acten, welcher alle in anderen französischen Archiven befindlichen auf die Templer, ihre Statutenund ihren Process beziehenden Acten enthalten sollte, verschoben, indem er zum Schlüsse der Vorrede desersten Bandes sagt:
„La serie des pieces une fois completee et ordonnee, nous ptourrons essayer de les apprecier, den„determiner la valeur, enfin de resumer le proces , den donner le sens historique, et de mieux motiver„le jugement que nous avons hasarde ailleurs sur une si vaste et si obscure question .“
Zehn Jahre liess der erste Tlieil auf den zweiten warten, vor dessen Erscheinung ein letztes Wortüber die Schuld der Templer zu sprechen vorlaut gewesei wäre. In demselben gibt Herr Miclielet,dieser gelehrte und unparteiische Durchforscher aller templerischen Urkunden, sein aus denselbengeschöpftes letztes Urtheil über die Geheimlehre und folglich die Schuld der Templer ah, er bekenntoffenherzig dass er in Folge dieser Acteustiicke seine von der Kenntniss derselben im dritten Bande derhistoire de France zu Gunsten des Ordens ausgesprochene Ansichten wesentlich habe modificiren müssen.Du reste, fährt er fort, quelque opinion qu’ on adopte sur la regle des Templiers et V innocence primitivede Vordre, il n’ est pas difficile d arreter un jugement sur les desordres de son dernier äge. Jl suffitde remarquer dans les interrogatoires que nous publions, que les denegations sont presque toutes iden-tiques, comme si elles etaient dictees d apres un formulaire convenu ; qu au contraire les aveux sonttous differ ents, varies selon les circonstances speciales, souvent tres naives, qui leur donnent un caractereparticulier de veracite. Dieses Endurtheil Herrn Michelet’s, welches sich auf die Aussagen der Templerstützt, und noch mehr die Lesung der beiden Bände der Process-Acten genügt, um Unbefangene vonder Schuld der Templer zu überzeugen. Ja sogar der erste Band allein und die darin enthaltenenAussagen genügten, um in einem von Leidenschaft nicht geblendeten, oder durch anderes Interesse irregeleiteten Urtlieile die vollkommenste Überzeugung von der Schuld der Templer herzustellen.
Unter diese Unbefangenen gehört doch keineswegs Herr Dr. Wilhelm Havemann, der Verfasser derGeschichte des Ausgangs des Tempelherrenordens 1 ), welche fünf Jahre nach Veröffent-lichung des ersten Bandes der Process-Acten erschienen ist. Sobald ich aus der allgemeinen Zeitungersehen, dass Dr. Havemann zu Göttingen sich mit einer neuen Geschichte der Templer beschäftige, hieltich es, da derselbe das nicht in den Buchhandel gekommene Memoire sur les deux coffrets de Mr. le Ducde Blacas nicht kennen konnte, für meine Pflicht, ihm das Memoire zuzusenden; allein laut seinerAntwort kam es zu spät, um auf dasselbe gehörig Rücksicht nehmen zu können. Seine Arbeit warvollendet (son siege etoit fait, wie Vertot in einem ähnlichen Falle antwortete), dennoch nahm HerrHavemann von dem erwähnten Memoire in den letzten Bogen seines Werkes und in der Vorrede auf eine
Geschichte des Ausgangs des Tempelherrenordens von Dr. Wilhelm Havemann. Stuttgart und Tübingen 1846.(Hammer-Purgstall.)
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