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wandten größere Sorgfalt darauf, als ich mein Lebtagejemals gethan hatte, damit ja kein Härlcin davon verlorenwürde, weil cs ihnen so viel eintrug. Hernach sammeltesich das Volk in unglaublicher Menge und mit großem Ge-dränge, unter welchen sich auch Herren befanden, denen ichan der Kleidung wohl ansah, daß es Europäer waren.„Nun," so dachte ich bei mir, „jetzt wird die Stunde deinerErlösung nahen und deiner Herren Betrug und Bübereisich offenbaren!" Jedoch schwieg ich noch so lange still,bis ich Etliche von ihnen hoch- und niederdeutsch, Etlichefranzösisch und Andere italienisch reden hörte. Als nunder Eine dieses und der Andere jenes Urtheil von mirfällte, konnte ich mich nicht länger enthalten, sondern brachte»och so viel verlegenes Latein — damit mich alle Nationenaus Europa aus einmal verstehen sollte» — zusammen, daßich sagen konnte: „Ihr Herren! ich bitte Euch allesammt
um Jesu Christi unseres Erlösers willen, daß Ihr mich ausden Händen dieser Räuber erretten wollet, die schelmischerWeise ein Schauspiel mit mir anstellcn!" Kaum hatte ichsolches gesagt, da wischte einer von meinen Herren mit demSäbel ^heraus, um mir das Reden zu legen, wiewohl erauch nicht verstanden hatte. Aber die redlichen Europäerverhinderten sein Beginnen. Darauf sagte ich ferner auffranzösisch: „Ich bin ein Deutscher, und als ich Pilgers-
wcise »ach Jerusalem wallfahrten wollte, auch mit genüg-samen Paßbricfcu von dem Pascha znAlcrandria und dem zuWahr versehen war, aber wegen des Damascenischen Krie-ges nicht fortzukommen vermochte, sondern mich eine Zeit-lang zu Alkayr aufhielt, um eine Gelegenheit zu erwarten,mit der ich meine Reise vollenden könnte, haben mich diese