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Kerle hier unweit der besagten Stadt neben anderen ehr-liche» Leuten mehr, diebischer Weise hinweg geführt undbisher viele tausend Menschen betrogen, um Geld mit mirzu sammeln." Folgcnds bat ich die Deutschen, sie möchtenmich doch der Landsmannschaft wegen nicht verlassen. In-zwischen wollten sich meine unrechtmäßigen Herren damitnicht zufrieden geben. Weil aber unter den Umstehende»Leute von der Obrigkeit von Mayr hcrvortratcn, die be-zeugten, daß sie mich vor einem halben Jahre in ihrem Va-tcrlande bekleidet gesehen hätten, so wurde meiner Aussagedesto mehr Glauben geschenkt. Hierauf beriefen sich dieEuropäer vor den Pascha, vor welchem meine vier Herrenzu erscheinen gcnöthigt wurden. Von demselben wurdenach gehörter Klage und Antwort, auch der beiden Zeuge»Aussage, zu Recht erkannt und ausgesprochen, daß ich wie-der auf freie» Fuß gestellt, die vier Räuber hingegen, weilsie der Paschacn Paßbricfe verletzt hätten, aus die Galeere»im mittelländischen Meere verdammt, von ihrem zusammcn-gcbrachtcn Geldc die Hälfte der Staatskasse verfallen sein,die andere Hälfte aber in zwei Thcilc gcthcilt, und der eineTheil davon mir für mein ausgcstandcnes Elend zugcsiellt,von dem anderen hingegen diejenigen Personen, welche mitmir gefangen und verkauft worden wären, wieder ausgclöstwerden sollte». Dieses Urthcil wurde nicht allein öffentlichausgesprochen, sondern auch alsobald vollzogen, und cs standmir dadurch neben meiner Freiheit auch mein Rock und eineschöne Summe Geldes zu.
Als ich uu» dergestalt meiner Ketten, woran mich dieMauscköpfe wie einen wilden Manu herumgefchleppt hatten,entledigt, mit meinem alten Rocke wiederum bekleidet und