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ein Umstand von allerhand Personen mn mich, wessen ichdenn schon wohl gewohnt war. Jener aber antwortetemir! „Du magst mir wohl ein stolzer Bettler sein, wen»du das Geld verschmähst!" „Nein, Herr!" sagte ich, „Erbeliebe nur zn glauben, daß ich dasselbe darum verachte,damit cS mich nicht stolz mache» soll." Er fragte: „Wowillst du denn aber Herbergen, wenn du kein Geld hast?"Ich antwortete: „Wenn mir Gott und gute Leute ver-gönnen, unter diesem Schoppen meine Ruhe zu nehmen,deren ich jetzt trefflich wohl bedarf, so bin ich schon versorgtund wohl zufrieden." Darauf sagt er: „Wenn ich wüßte,daß du keine Läuse hättest, so wollte ich dich beherbergenund in ein gutes Bette legen." Ich hingegen antwortete:ich hätte zwar eben so wenig Läuse als Heller, wüßte abergleichwohl nichts ob es mir rathsam wäre, in einem Bettezu schlafen, weil mich solches verleckern und von meinerGewohnheit, hart zu leben, abzieheu möchte. Inzwischenkam noch ein feiner und reputirlicher alter Herr daher, zndem sagte der Junge : „Schaut um Gottes willen einen
anderen Diogenes Chnicus!" „Ei, ei! Herr Vetter!"sagte der Alte, „was redet Ihr! hat er denn schon Jeman-den angebellt oder gebissen? Gebt ihm dafür ein Almosenund laßt ihn seines Weges gehen!" Der Junge antwor-tete: „Herr Vetter! er will kein Geld und auch sonstnichts annehmcn, was ich ihm Gutes thun will." Darauferzählte er dem Alten Alles, was ich geredet und gctha»hatte. „Ha!" sagte der Alte, „viel Köpfe, viele Sinne!"Er gab darauf seinen Dienern Befehl, mich in ein Wirths-haus zu führen und dem Wirthe gutzusprcchcn für Alles,was ich selbige Nacht über verzehren würde. Der Junge