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licher Kunde war, wenn man mich gegen die rechten und,»ähren Geistlichen und Diener Gottes hatte abschätzcn sollen.
Damals war ich zwar noch nicht so gar gottlos, wieich es hernach wurde, sondern ich hätte mich wohl noch füreinen solchen ehemaligen Pilger ansgebcn können, der einegute Meinung und redlichen Vorsatz hatte. Sobald ichaber mit anderen alten Landstörzern bekannt wurde und mitdenselben vielfältig umging und Gemeinschaft hielt, wnrdcich je länger je ärger, also daß ich zuletzt gar wohl für einenVorsteher, Zunftmeister und Präceptor derjenigen Gesell-schaft hätte gelten mögen, die aus der Landfahrerei zu kei-nem anderen Zwecke ein Gewerbe machen, als um ihreNahrung damit zu gewinnen. Hierzu war meine Kleidungnnd Leibesgestalt fast bequem und beförderlich, sonderlicham die Leute zur Freigebigkeit zu bewegen. Wenn ichdann in einen Flecken kam oder in eine Stadt gelassenmüde, vornehmlich an den Sonn- und Feiertagen, so kriegteich gleich von Jungen und Alten eine größere Umgebung,als der beste Marktschreier, der ein paar Narren, Affen undMeerkatzen mit steh führt. Alsdann hielten mich Etlichewegen meines langen Haares und wilden Bartes für einenalten Propheten, weil ich, mochte auch gleich das Wettersein, wie cs wollte, barhäuptig ging; Andere schätzten michfür sonst einen seltsamen Wundcrmann; die Allermeistenaber achteten mich für den ewigen Juden, der bis an denjüngsten Tag in der Welt hcrumlaufcn soll. Ich nahmlein Geld zum Almosen an, weil ich wußte, was mir solcheGewohnheit in meiner Einsicdlcrhüttc genützt hatte, undwenn mich Jemand dazu dringen wollte, dessen etwas zuI nehmen, so sagte ich: „Die Bettler sollen kein Geld ha-
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