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kahle Dukaten an ein paar schöne Perücken zu verwenden.Mit einem Worte, cs mußte Alles so kostbarlich hergehenund bestellt sein, als es die Hoffart immermchr ersinnen unddie Verschwendung cs ihm cingeben konnte.
Obzwar nun dem Geize, welcher den Avarus schon ganzbesaß, eine solche Art zu leben durchaus widerwärtig zusein erschien, so ließ Avarus sich dieselbe dennoch wohl ge-fallen, weil er sie sich wohl zu Nutzen zu machen gedachte.Denn Mammon hatte ihn allbereitS bewogen, sich der Untreuezu ergeben, wenn er anders etwas gewinnen wollte, wes-wegen er denn keine Gelegenheit vorüberlaufen ließ, seinemHerrn, der ohnedies sein Geld so unnützlich hinaus schleu-derte, abzuzwacken, was er konnte. Zum Wenigsten be-zahlte er keine Näherin oder Wäscherin, welcher er ihrengewöhnlichen Lohn, nicht verringerte und was er ihnen ab-brach, das steckte er heimlich in seinen Beutel. Kein Klei-dcrflicker- oder Schuhschmicrcrlohn war so klein, daß erihn seinem Herrn nicht vergrößerte und den Uebcrfluß zusich schob, geschweige wie er in großen Ausgaben per lasot nelas — mit Recht und Unrecht — zu sich rappte undsackte, wo er nur konnte und mochte. Die Sesselträgcr,mit denen sein Herr viel Geld hinrichtete, veränderte ergleich, wenn sie ihm nicht einen Thcil von ihrem Verdienstegaben. Der Pastetenbäckcr, der Garkoch, der Weinschen-ker, der Holzhändler, der Fischverkäufer, der Bäcker und soauch andere Victualicnhändler mußten beinahe ihren Ge-winn mit ihm theilen, wollten sie anders an dem Zuluslänger einen guten Kunden behalten. Denn er war der-gestalt von der Gier eingenommen, seinem Herrn durchBesitzung vieles Geldes und Gutes gleich zu werden, als