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kW, um zu fällen; man ehrt, um zu schänden; man ent-lehnt , um nicht wieder zu geben; man straft, ohne zu ver-zeihen !"
„Behüte dich Gott, Welt! denn in deinem Hausewerden die großen Herren und Günstlinge gestürzt, die Un-würdigen hervorgezogcn; die Vcrräther mit Gnaden ange-sehen, die Getreuen in einen Winkel gestellt; die Boshaf-tigen ledig gelassen , und die Unschuldigen verurtheilt; denWeisen und Hochbegabten giebt man Urlaub, und den Un-geschickten große Besoldung; den Hinterlistigen wird ge-glaubt, und die Aufrichtigen und Redlichen haben keinenCredit; ein Jeder thut, was er will, und Keiner, was erlhun soll!"
„Adieu, Welt! denn in dir wird Niemand mit seinemrechten Namen genannt! Den Vermessenen nennt mankühn, den Verzagten vorsichtig; den Ungestümen emsig, undden Nachlässigen fricdsam; einen Verschwender nennt manherrlich, und einen Kargen cingezogen; einen hinterlistigenSchwätzer und Plauderer nennt man beredt, und den Stilleneinen Narren oder Phantasten; einen Ehebrecher undJungfernschänder nennt man einen Buhler; einen Unflathnennt man einen Hofmann; einen Rachgierigen nennt maneinen Eifrigen, und einen Sanftmüthigcn einen Phantasten;also daß du uns das Gäbige für das Ungäbige, und dasUngäbige für das Gäbige verkaufst!"
„ Adieu, Welt! denn du verführst Jedermann! DenEhrgeizigen verheißest Du Ehre, den Unruhigen Verän-derung, den Hochtragenden Gnade bei Fürsten, den Nach-lässigen Aemter; den Geizhälsen viele Schätze, den Fressern