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meine Nachbarn und ließ das Hans ziemlich leer stehen, inwelches ein rcformirtcr schwedischer Oberster gelegt wurde, ^Derselbe fand in meinem Kabinct noch etliche Bücher, weilich in der Eile doch nicht Alles hinweg bringen konnte, undunter Anderem einige mathematische und geometrische Ab-risse, sowie auch etwas vom Vefcstigungswcscn, womit vor-nehmlich die Ingenieurs umgehen. Er schloß daraus so-gleich, daß sein Quartier keinem gemeinen Bauer zuständigsein müßte, und fing deswegen an, sich nach meiner Be-schaffenheit zu erkundigen und meiner Person selbst nachzu-trachten, maßen er selbst durch zuvorkommende Zucntbie-tungen und untermischte Drohwortc mich dahin brachte,daß ich mich zu ihm auf meinen Hof begab. Daselbstging er gar höflich mit mir um und hielt seine Leute dahin,daß sie mir nichts unnützlich verderben oder umbringcn >sollten. Mit solcher Freundlichkeit brachte er zuwege, daß ^ich ihm alle meine Beschaffenheit, vornehmlich aber mein ^Geschlecht und Herkommen vertraute. Darauf verwunderteer sich, daß ich mitten im Kriege so unter den Bauernwohnen und zuschen möchte, wie ein Anderer sein Pferdan meinen Zaun binde, während ich doch mit bessere»Ehren das meinigc an den eines Anderen binde konnte.Ich sollte — so sagte er — den Degen wieder anhängcnund meine Gaben, die mir Gott verliehen hätte, nicht so ,hinter dem Ofen und bei dem Pfluge verschimmeln lassen, lEr wüßte, wenn ich schwedische Dienste annchmen würde,daß mich dann meine Eigenschaften und Kriegswissenschaf-tcn bald hoch cmporbringen würden, und daß ich noch zumvornehmen Kavalier ausschlagen könnte. Ich ließ michhierzu ganz kaltsinnig an und sagte, daß die Beförderung