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Glaubens und eurer Liebe gegen Gott durch eine unzwei-felhafte Hoffnung versichert wäret, daß eure Seelen dasAngesicht des Höchsten recht eigentlich anschauen würden,sobald der sterbende Leib die Augen zuthäte. Aber ichhabe für dieses Mal weit Anderes mft dir zu reden!"
„Es ist mir nämlich," sagte er darauf weiter, „hinter- >bracht worden, daß sich die irdischen Menschen, und sonder- !lich ihr Christen, des jüngsten Tages ehestens versehen, iweil nicht allein alle Weissagung, insonderheit was die Sy-billen hiuterlassen haben, erfüllt, sondern auch Alles, wasauf Erden lebt, den Lastern gar schrecklich ergeben sei, alsodaß der allmächtige Gott nicht länger verziehen^^de, derWelt ihre Endschaft zu geben. Weil denn nun-unser Ge-schlecht mit sammt der Welt untcrgehen und im.Fcue.r —wiewohl wir das Wasser gewohnt sind — verderben muß,so entsetzen wir uns nicht wenig wegen des Herannahcnssolcher erschrecklichen Zeit, und wir haben dich deshalb zuuns holen lassen, um zu vernehmen, was etwa» in dieserHinsicht für Sorge oder Hoffnung zu hegen sein möchte.Wir können zwar aus den Gestirnen noch nichts dergleichenabnehmen, auch nichts an der Erdkugel vermerken, daß eineso nahe Veränderung vorhanden sei, und wir müssen unsdeswegen von denen benachrichtigen lassen, welchen ehedemihr Heiland selbst etliche Wahrzeichen seiner Zukunft hin-terlassen hat. Darum ersuchen wir dich denn ganz hold-selig, du wolltest uns bekennen, ob derjenige Glaube nochauf Erden sei oder nicht, welchen der zukünftige Richter betseiner Ankunft schwerlich mehr finden wird?" Ich erwi-derte dem Könige: er hätte mich da nach Sachen gefragt,die mir zu beantworten viel zu hoch seien, zumal da Künf-