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Diebe, wie ich zu Lüttich eine verlassen hatte. Diese erkann-ten mich gleich am Spielen, und ich sic hinwiederum, weilwir cs beiderseits so gut konnten. Ich verfügte mich >o-gleich in ihre Zunft und half bei der Nacht cinfahren, woich zukommen mochte. Daß aber kurz darauf Einer vonuns ertappt wurde, als er einer vornehmen Frau auf demalten Markte ihren schweren Beutel toll machen wollte, zu-mal da ich ihn einen halben Tag lang mit einem eisernenHalskragen am Pranger stehen, ihm auch ein Ohr abschnei-dcn und ihn mit Ruthen aushauen sah, das verleidete mirdas Handwerk, und ich ließ mich deswegen als einen Sol-daten unterhalten, weil eben damals unser Oberster, beidem mir vor Magdeburg gewesen, Knechte annahm, umsein Regiment zu verstärken. Unterdessen hatte mein Vatererfahren, wo ich hingekommcu wäre, und schrieb deshalbseinem Geschäftsmanne zu, daß er mich auf das Genauesteauskundschaften sollte. Dies geschah eben, als ich bereitsGeld auf die Hand empfangen harte. Der Geschäftsmannberichtete solches meinem Vater wieder, und dieser befahlihm, er sollte mich wieder ledig kaufen, cs koste auch, wascs wolle. Da ich solches hörte, fürchtete ich das Zuchthaus,und wollte einmal nicht ledig sein. Hierdurch vernahmmein Oberster, daß ich eines reichen Kaufherrn Sohn wäre,und spannte deshalb den Bogen so gar hoch, daß mich meinVater ließ, wie ich war, in der Absicht, mich im Kriege eineWeile zappeln zu lassen, und um zu sehen, ob ich mich viel-leicht bessern möchte.
NachgehendS stand es nicht lange an, daß meinem Ober-sten sein Schreiber mit Tode abging. Er nahm mich andessen Stelle zu sich, wie du mich denn in solchem Stande