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dienen, bist du zu flegelhaft, und meine Handthierung zubegreifen und zu treiben, bist du durchaus nichts nütze! Ach!was habe ich doch mit meinen großen Kosten, die ich andich gewendet, ausgerichtet! Ich habe gehofft, Freudean dir zu erleben und dich zum Manne zu machen. Dage-gen habe ich dich jetzt aus des Henkers Händen kaufenmuffen, und nun sehe ich mit höchster Bctrübniß dich vormeinen Augen hcrumgehcn und faullenzen, gerade als wenndu zu keinem andern Zwecke da wärest, als mir mein Kreuznoch größer zu machen. Pfui! der Schande! Das Bestewird es sein, daß ich dich in eine Kalmusmühle thue unddich Aliseriam eum seeto schmelzen lasse, bis dir ohnediesein besseres Glück aufstößt, wenn du dein übeles Verhaltenabgcbüßt haben wirst."
Solche und dergleichen Belehrungen mußte ich tqglichhören, bis ich zuletzt auch ungeduldig wurde und zu meinemVater sagte: Ich wäre an dem Allen nicht schuldig, son-dern er und mein Hofmeister, der mich verführt hätte. Daßer keine Freude an mir erlebte, wäre ganz billig, insofernseine Eltern sich seiner auch nicht zu erfreuen hätten, alswelche er gleichsam im Bettel verhungern ließe. Er aberertappte einen Prügel und wollte mich für meine Wahrsa-gung belohnen, indem er sich hoch und thcucr verschwor, erwollte mich nach Amsterdam in's Zuchthaus thun. Daging ich durch und verfügte mich noch selbige Nacht auf sei-nen unlängst erkauften Mcicrhvf, sah meinen Vortheil ausund ritt seinem Meier den besten Hengst, den er im Stallehatte, auf Köln zu.
Dort versilberte ich denselben und kam abermals in eineGesellschaft der leichtfertigsten Schelme, Spitzbuben und