wohl, was die Bube» oft anstcllen. So kannst du auchan den oben erzählten Stücken leicht abnchme», wie ich michsonst in meiner Jugend angelasscn habe."
Das neunzehnte Kapitel.
Simpler hört an des Olivicrs Tbctten,
Was er zu Lüttich gestiftet für Schale».
„Weil sich meines Vaters Reichlhum täglich mehrte,"fuhr Olivicr fort, ,,so bekam er auch je mehr und mehrSchmarotzer und Fuchsschwänzcr, die meinen guten Kopfzum Studircn trefflich lobten, sonst aber alle meine Un-tugenden verschwiegen, oder aufs Wenigste zu entschuldigenwußten; denn sie spürten wohl, daß derjenige, welcher sol-ches nicht thun würde, weder bei Vater noch Mutter wohldaran sein könnte. Deswegen hatten meine Eltern einegrößere Freude über ihren Sohn, als die Grasmücke, dieeinen Kucknk aufzieht. Sie dingten mir einen eigenen -Hof-meister und schickten mich mit demselben nach Lüttich, mehr,damit ich dort Welsch lernen, als studircn sollte, weil siekeinen Theologen, sondern einen Handelsmann aus mirziehen wollten. Dieser hatte Befehl, mich bei Leibe nichtstreng zu halten, damit ich kein furchtsames und knechtischesGemüth überkämc. Er sollte mich fein unter die Burschenlassen, damit ich nicht leutcscheu würde, und bedenken, daßsie keinen Mönch, sondern einen Weltmann aus mir machenwollten, der wissen müsse, was schwarz oder weiß sei.