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Das eilste Kapitel.
Simpler dem Geistlichen ist nicht gar günstig.
Welcher doch sucht seine Wohlfahrt ganz brünstig.
Also hat mm der günstige Leser.vernommen, in wasfür einer Lebensgefahr ich gesteckt habe. Was aber dieGefahr meiner Seele betrifft, so ist zu wissen, daß ich untermeiner Muskete ein recht wilder Mensch war, der sich umGott und sein Wort nichts bekümmerte. Keine Bosheitund kein schlimmes Stücklcin war mir zu viel; da warenalle Gnaden und Wohlthaten, die ich von Gott jemalsempfangen hatte, ganz und gar vergessen; so bat ich wederum das Zeitliche noch um das Ewige, sondern lebte aufden alten Kaiser hinein wie ein Stück Vieh. Niemandhätte mir damals glauben können, daß ich bei einem sofrommen Einsiedel wäre erzogen worden. Selten kam ichin die Kirche und gar nicht in die Beichte; und gleichwiemir das Heil meiner Seele und alle göttlichen Sachen nichtim Geringsten angelegen waren, also betrübte ich meinenNebenmenschen desto mehr. Ich tadelte die Leute nicht nurheimlich, sondern griff sie auch öffentlich an, wo ich nurdazu kommen konnte. Wo ich immer Jemanden berückenkonnte, da unterließ ich es nicht, ja, ich wollte sogar nochRuhm davon haben, so daß schier Keiner nngeschimpft vonmir kam. Davon kriegte ich oft tüchtige Stöße und nochöfterer den Esel zu reiten, ja, man bedrohte mich mit Gal-gen und Wippe. Aber cs half Alles nichts; ich triebmeine gottlose Weise fort, so daß cs das Ansehen hatte,