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und der göttlichen Güte für meine Erlösung danken, auchsonst einen Anfang machen sollen, mein Leben zu bessern,wie ich denp solches in meinen höchsten Nöthen gelobt undversprochen hatte. Aber, noch leider! ich armer Menschließ es weit fehlen! Denn da man mich fragte, wer ichsei und wie ich in diese Gefabr gcrathen wäre? fing ich an,diesen Burschen vorzulüge», daß der Himmel hätte erschwar-zen mögen. Ich dachte nämlich bei mir: „Wenn du
ihnen sagst, daß du sie hast wollen plündern helfen, soschmeißen ste dich alsbald wieder in den Rhein." Ich gabmich darum für einen vertriebenen Organisten aus undsagte, da ich auf Straßburg zu gewollt hätte, um jcnseitdes Rheines irgend einen Schul- oder anderen Dienst zusuchen, hätte mich eine Partei ertappt, ausgczogcn und inden Rhein geworfen, welcher mich denn auf gegenwärtigenBaum geführt hätte. Und diese meine Lügen konnte ickso wobl füttern, und bekräftigte sie zumal noch dergestalt, mit Schwüren, daß mir fcstiglich geglaubt und mit Speiseund Trank alles Gute erwiesen wurde, um mich wieder zuerquicken, wie ich es denn trefflich vonnöthen hatte.
Beim Zolle zu Straßburg stiegen die Meisten an dasLand und ich mit ihnen, wo ich mich denn gegen dieselbenhoch bedankte und unter Anderen eines jungen Kaufherrngewahr wurde, dessen Angesicht, Gang und Geberdcn mirzu erkennen gaben, daß ich ihn zuvor mehrfach gesehen hatte,wiewohl ich mich nicht besinnen konnte, wo? Da vernahmich endlich an der Sprache, daß cs eben jener Korner war,welcher mich ehedem gefangen bekommen hatte. Ich wußteaber nicht zu ersinnen, wie er aus einem so wacker» jungenSoldaten zu einem Kaufmanne geworden, vornehmlich weil