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mich nicht anders an, als wenn ich wieder ein Einsiedelwerden, meine Sünden büßen und der Barmherzigkeit Got-tes für meine zu erhoffende Erlösung bis an mein Endedanken wollte. Nachdem ich nun dergestalt bei zwei oder dreiStunden lang zwischen Furcht und Hoffnung schwebend aufdem Aste zugcbracht hatte, kam jenes Schiff den Rhein her-unter, welchem ich hätte sollen aufpassen helfen. Ich erhobmeine Stimme erbärmlich und schrie um Gottes und desjüngsten Gerichtes willen um Hülfe, und da sie nun un-weit von mir vorüber fahren mußten und daher meine Ge-fahr und meinen elenden Zustand desto eigentlicher sahen,wurde ein Jeder im Schiffe zur Barmherzigkeit bewegt, wiesic denn auch sogleich ans Land fuhren, um sich zu unter-reden, wie mir wohl möchte zu helfen sein.
Weil denn wegen der vielen Strudel und Wirbel, diecs rund um mich herum gab, und die von den Wurzelnund Aesten des Baumes verursacht wurden, ohne Lebens-gefahr weder zu mir zu schwimmen, noch mit großen undkleinen Schiffen zu mir zu fahren war, so erforderte meineHülfe lange Bedenkzeit. Wie aber mir unterdessen zuMuthe gewesen, ist leicht zu erachten. Zuletzt schickten siezwei Kerle mit einem Nachen oberhalb meiner in den Fluß,die mir ein Seil zufließcn ließen und das eine Ende davonbei sich behielten z das andere Ende dagegen brachte ich mitgroßer Mühe von Ungefähr zuwege und band cs um mei-nen Leib so gut ich konnte, so daß ich also an demselbenwie ein Fisch an einer Angelschnüre, in den Nachen gezogenund auf das Schiff gebracht wurde.
Da ich nun dergestalt durch Gottes Gnade dem Todeentronnen war, hätte ich billig am Ufer auf die Knie fallen