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Das sechste Kapitel.
Simpler sich heimlich aus Frankreich begiebt,
Kriegt die Kindsblattern, wird höchlich betrübt.
Durch diese meine Handthicrung brachte ich sowohl anGeld als an andern Sachen so viele Verehrungen zusam-men, daß mir angst dabei wurde, und ich verwunderte michnun nicht mehr, daß sich die Weibsbilder in's Bordell be-geben und ein Handwerk aus dieser viehischen Unflätherci,machen, weil cs so trefflich viel einträgt. Aber ich sing an,in mich selbst zu gehen, -nicht zwar aus Gottseligkeit oderaus dem Antriebe meines Gewissens, sondern aus Sorge,daß ich einmal aus einer solchen Kürbc ertappt und nachVerdienst bezahlt werden möchte. Deshalb trachtete ichdarnach, wieder nach Deutschland zu kommen, und das umso viel mehr, weil der Kommandant zur Lippstadt mir ge-schrieben, daß er etliche Kölnische Kauflcnte bei den Köpfengekriegt hätte, die er nicht eher aus den Händen lassenwollte, cs seien ihm denn meine Sachen zuvor eingehändigt.Desgleichen berichtete er mir, daß er mir das versprocheneFähnlein noch anfhalte und meiner noch vor dem Frühlingegewärtig sein wollte; denn wofern ich in dieser Zeit nichtkäme, so müßte er die Stelle mit einem Andern besetzen.Uebcrdics sckncktc mir auch mein Weib ein Bricflein dabei,das voll liebreicher Bczcigungen ihres großen Verlangensnach mir war. Hätte sie freilich gewußt, wie ehrbar ichunterdessen gelebt hatte, so würde sie mir wohl einen andernGruß hineingesetz't haben.