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den Angesichtern aber ganz vermaskirt waren. Sie dünktenmich alle drei vortrefflich schön zu sei»; aber doch war dieeine viel schöner als die andere. Ich machte ihnen ganzstillschweigend einen tiefen Bückling, und sie bedankten sichgegen mich mit gleichen Ccremonien, was gerade so aussah,als wenn etliche Stumme bei einander wären, welche Re-dende gespielt hätten. Sie setzten sich alle drei zugleichnieder, so daß ich also nicht crrathcn konnte, welche wohldie vornehmste unter ihnen sein möchte, viel weniger, welcherich zu dienen da wäre. Die erste Rede war, ob ich nichtFranzösisch könnte? Meine Landsmännin sagte: „NeinHierauf versetzte die Andere: sic sollte mir sagen, ich mögemir belieben lassen, mich nicdcrzusetzen. Als solches ge-schehen war, befahl die Dritte meiner Dolmetscherin, siesollte sich auch setzen, woraus ich abermals nicht abzunehmenvermochte, welche die vornehmste unter ihnen war. Ichsaß neben der Alten, diesen drei Damen gerade gegenüber,und es ist demnach ohne Zweifel »eben einem so alten Ge-rippe meine Schönheit desto besser hervorgeschiencn. Sieblickten mich alle drei sehr anmuthig, liebevoll und huldreichan, und ich hätte schwören dürfen, daß sie viele hundertSeufzer gehen ließen. Ihre Augen konnte ich wegen derMasken, die sie vor sich hatten, nicht funkeln sehen. MeineAlte — denn außerdem konnte Niemand mit mir reden —fragte mich, welche unter diesen Dreien ich für die Schönstehielte? Ich antwortete, daß ich keine Wahl darunter sehenkönnte. Hierüber fing sic an zu lachen, so daß man ihralle vier Zähne sah, die sie noch im Munde hatte, undfragte: „Warum das?" Ich antwortete: weil ich sie nichtrecht sehen könnte; doch sovi^s ich sähe, wären sie alle drei nicht
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