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verzehren kann. Denn er hob cs eher selbst auf und rrngcs in die Küche, indem er sagte: „Viele kleine Wasser
geben auch einen Bach!" und er dachte: „Viele Zahnstichergeben auch eine Hitze!" Die Asche hob er viel saubererauf, als Mancher den Safran, weil er solche wohl zu ver-kaufen wußte. Eincsmals brachte ihm einer von seinenClienten einen Hasen zur Verehrung; den sah ich in derSpeisekammer hangen und dachte, wir würden einmal Wild-pret essen dürfen. Aber der deutsche Knecht sagte mir, daßer uns nicht an die Zähne brennen würde; denn sein Herrhätte den Kostgängern ausbedungen, daß er so keine Schna-bclwcide speisen dürfte. Ich sollte nur Nachmittage aufden alten Markt gehen und sehen, ob ich ihn nicht dort zuverkaufen finden würde. Darauf schnitt ich dem Hasen einStücklein vom Ohre, und als wir über dem Mittagsimbißsaßen und unser Kosthcrr nicht bei uns war, erzählte ich,daß unser Geizhals einen Hasen zu verkaufen hätte, umwelchen ich ihn zu betrügen gedächte, wenn mir Einer vonihnen folgen wollte, also daß wir nicht allein eine Kurzweilanrichten, sondern auch den Hasen selbst kriegen wollten.Jeder sagte „Ja!" denn sie hätten unserm Wirthe schonlängst gern einen Schabernack angethan, dessen er sich nichtbeklagen dürfte. Also verfügten wir uns denn den Nach-mittag an denjenigen Ort, an welchem, wie ich vom Knechte.erlernt hatte, unser Kostherr zu stehen Pflegte, wenn er soetwas zu verkaufen hingab, um aufzupasscn, was der Ver-käufer löste, damit er nicht etwa um ein Fcttmönchlein be-trogen würde. Wir sahen ihn bei vornehmen Leuten, mitdenen er sich unterhielt. Ich hatte einen Kerl angestcllt,der ging zu dem Höker, der den Hasen verkaufen sollte, und