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zurichtcn, als ob ich viele Fürsten, Grafen und andere hoheStandcspcrsoncn hätte bcwirthcn wollen, und brachte aucheine ansehnliche Gesellschaft zuwege, die sich nicht allein miteinander recht lustig machten, sondern auch vor allen Dingenmeinen Schwiegervater und meine Schwiegermutter dergestaltmit mir und meinem Weibe versöhnten, daß sie uns jetztmehr Glück wünschten, als sie uns die vorige Nacht gefluchthatten. In der ganzen Stadt aber wurde ausgcsprengt,daß unsere Trauung mit Fleiß auf eine so fremde Gattungwäre «»gestellt worden, damit uns Beiden kein Possen vonbösen Leuten widerfahre. Mir jedoch war diese schnelleHochzeit krcfslich gesund; denn wenn ich doch verchlicht und,gemeinem Gebrauche nach, über die Kanzel hätte hcrab-gcworfcn werden sollen, so hätten sich, wie ich befürchte,sicherlich Schlcppsäcke gefunden, die sich unterstanden hätten,mir ein hinderliches Gewirr darein zu machen. Denn ichhatte deren unter den Bürgerstöchtcrn wenigstens ein halbesDutzend, die mich mehr als zu wohl kannten und nunmehrrecht in der Brühe saßen.
Den andern Tag bcwirthctc mein Schwiegervater dieHochzcitsgäste, aber bei weitem nicht so herrlich als ich;denn er war gar karg. Da wurde erst mit mir geredet, wasich für eine Handthicrung treiben, und wie ich die Haus-haltung anstelle» wollte, und da merkte ich erst, daß ichmeine edle Freiheit verloren hatte und nun unter einerBotmäßigkeit leben sollte. Ich ließ mich gar gehorsamlichan und begehrte zuvor meines lieben Schwiegervaters, alseines verständigen Kavaliers, getreuen Rath zu vernehmenund wünschte dann dem zu folgen. Diese Antwort lobteder Kommandant und sagte: „Dieweil Er ein junger fri-